Modernes Licht erhellt Trittau

Peter Sierau,  Bauausschussvorsitzender, mit den Bauarbeitern (v.l. ) Elektriker Lars Grandt, Tiefbauer Rayk Frehse und Ralf Buseke, die die letzten LED- Leuchten anbringen. Foto: bim
Peter Sierau, Bauausschussvorsitzender, mit den Bauarbeitern (v.l. ) Elektriker Lars Grandt, Tiefbauer Rayk Frehse und Ralf Buseke, die die letzten LED- Leuchten anbringen. Foto: bim

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20. November 2012, 03:59 Uhr

Trittau | Die Sanierung der Straßenbeleuchtung in der Siedlung "Hasenberg" steht vor dem Abschluss. Nach etwa 30 Jahren Lebensdauer waren die Quecksilber Dampfleuchten nicht mehr reparabel. Zudem sind sie ab 2015 aus Klimaschutzgründen verboten. Somit bestand Handlungsbedarf und der Bauausschussvorsitzende Peter Sierau nutzte die Gelegenheit vor zwei Jahren, mit dem damaligen Bauamtsleiter Wolfgang Peschel, zu einem neuen Beleuchtungszeitalter unter der Prämisse: Inanspruchnahme von Fördergeldern nur, wenn die Kosten/Nutzenrechnung zur langfristigen Haushaltskonsolidierung beiträgt. "Das ist hervorragend gelungen", sagt Sierau: 71 Leuchten des Typs "Arc 80" wurden installiert.

Nach und nach werden in Trittau in den nächsten drei Jahren für etwa 300 000 Euro LED-Leuchten installiert. Zuschüsse gibt es derzeit noch in Höhe von 25 Prozent. Ausgenommen sind einige Hauptverkehrsstraßen, weil diese gesondert betrachtet werden müssen, da die jetzt eingesetzten Leuchtmittel nur bis zu einer bestimmten Höhe effektiv sind. Neubaugebiete sollen ebenfalls sofort mit diesen LED-Leuchten bestückt werden. Teilweise werden auch die Masten erneuert, wie die Lütjenseer Straße, die 2013 als Sanierungsmaßnahme ansteht.

Wenn alle Lampen erneuert wurden, rechnet Sierau mit einer Ersparnis der Stromkosten von 86 Prozent. Derzeit werden im Jahr 81 000 Euro ausgegeben, nach der Umrüstung wird mit einem Betrag um die 20 000 Euro gerechnet. Da auch die Wartungsintervalle und Instandhaltungskosten minimiert werden können, verbleiben unter Berücksichtigung von Beschaffung und Umrüstung noch 56 Prozent. Innerhalb kurzer Zeit würde sich die Umrüstung somit im gesamten Ort rechnen.

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