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Stormarner Erfolgsgeschichte : Modell Bürger-Stiftung setzt Maßstäbe

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Förderung der Kultur steht im Mittelpunkt. Ex-Finanzminister Rainer Wiegard ist neu gewählter Stiftungsratsvorsitzender.

Mit 100 000 Euro Kapital ging die Bürger-Stiftung Stormarn 2007 an den Start, jetzt hat sie die drei Millionen Euro-Marke geknackt und ist damit die größte Bürgerstiftung des Landes Schleswig-Holstein. Vorstandsvorsitzende Christa Zeuke und Vorstandsmitglied Uwe Sommer sind stolz: „Unser Modell hat sich bewährt.“ Damit meinen sie ihre Funktion als Dachstiftung, die vier regionale Bürgerstiftungen und rund 30 Stiftungsfonds beinhaltet.

Auch personell hat die Stiftung einen großen Schritt nach vorn gemacht. Vorstand und Stiftungsrat haben prominente Verstärkung bekommen: Mit dabei sind ab sofort Rainer Wiegard, Ex-Finanzminister des Landes Schleswig-Holstein, die ehemalige Ahrensburger Bürgermeisterin Ursula Pepper und der noch amtierende Bürgermeister von Trittau, Walter Nussel.

„Neben der Förderung der Kultur wird das Kapital professionell verwaltet und kommt der Region zugute“, so Ursula Pepper. „Für Menschen, die etwas Sinnvolles mit ihrem Geld anfangen möchten, ist das etwas Wunderbares“, sagt Rainer Wiegard, der zum neuen Vorsitzenden des Stiftungsrat gewählt wurde. „Ohne engagierte Menschen, die Ideen und ihre Zeit spenden, nützt auch das größte Kapital nichts“, sagt Uwe Sommer, der seit 2007 dem Vorstand angehört. Lange dabei sind auch Ernst-Jürgen Gehrke, Christa Zeuke und Dr. Martin Lüdiger, neu im Vorstand ist Ralph Klingel-Domdey. Der Ahrensburger ist Leiter und Koordinator der Abendblatt-Regionalausgaben. „Als Träger von Projekten und als Impulsgeber nimmt die Bedeutung von Stiftungen permanent zu. Darin liegt für jeden von uns eine große Chance“, sagt er über seine Motivation und zitiert Marion Dönhoff von der Zeit-Stiftung: „Die Gesellschaft kann nicht besser sein als die Summe ihrer Bürger.“

Um möglichst viele Menschen zum Stiften anzustiften, erleichtert die Bürger-
Stiftung Stormarn das Prozedere. Als Dienstleister übernimmt sie das komplette Management der Stiftungsarbeit. Sie kümmert sich um Jahresabschlüsse, Prüfung der Zielvorgaben, die sichere Geldanlage, steuerrechtliche Angelegenheiten. 55 000 Euro konnte die Bürger-Stiftung Stormarn im vergangenen Jahr für Zuwendungen ausschütten, gefördert wurden unter anderem das Kinderplanspiel Stormini, das Stormarnsche Dorfmuseum in Hoisdorf, das Kleine Theater Bargteheide und die Servicestelle Internationale Jugendarbeit. „Das ist ein Vorteil einer Dachstiftung. Die Zwecke sind sehr breit gefächert. Durch die Vielfalt findet jeder etwas, woer seine Wünsche und Vorstellungen gezielt einbringen kann“, so sagt Uwe Sommer.

 

 

Mehr Informationen unter

www.buerger-stiftung-stormarn.de.

 

Als direkter Ansprechpartner steht Geschäftsführer Jörg Schumacher unter Tel. (04531) 508 77001 und per eMail an js@buerger-stiftung-stormarn.de zur Verfügung.

 

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