Mix aus Politik und Kultur in Berlin erlebt

Franz Thönnes mit der Gruppe in der Kuppel des Reichstagsgebäudes. Foto: st
Franz Thönnes mit der Gruppe in der Kuppel des Reichstagsgebäudes. Foto: st

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21. April 2011, 08:43 Uhr

Berlin | Drei Mal im Jahr lädt der SPD-Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes aus Ammersbek bis zu 50 Bürger aus seinem Wahlkreis zu einem Mix aus Politik und Kultur nach Berlin ein. Organisiert werden die Fahrten durch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

Bei herrlichem Frühlingswetter waren jetzt 48 Gäste aus den Kreisen Segeberg und Stormarn in der Hauptstadt. Die Gruppe besuchte das Auswärtige Amt, die Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, die SPD-Parteizentrale im Willy-Brandt Haus, den Deutschen Bundesrat und sie diskutierten mit Franz Thönnes: "Das war eine sehr lebendige Gruppe. Wir haben einen Ritt durch die verschiedensten Themen gemacht. Unter anderem ging es um die Entscheidungen zur Energie- und Rentenpolitik sowie die Entscheidungsfindung im parlamentarischen Verfahren."

Dass man Demokratie nicht als selbstverständlich erachten dürfe, sondern sich ständig um sie bemühen muss, habe ein Besuch im einstigen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen gezeigt. Elke Hasselmann aus Trappenkamp war vor allem von den Schilderungen eines ehemaligen Insassen beeindruckt, der dort psychische Folter erlebte.

Auch der informative Teil über Berlin kam nicht zu kurz. Bei einer Stadtrundfahrt konnte sich die Besuchergruppe mit der abwechslungsreichen Geschichte der Hauptstadt vertraut machen. "Das Programm war eine gute Mischung, in der jeder etwas Interessantes finden konnte. Und es war schon ein besonderes Erlebnis, Politik mal live und nicht nur in den Nachrichten zu sehen", so die Ahrensburgerin Annette Dittmar.

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