Mit Toleranz 65 Jahre Eheglück

Eiserne Hochzeit: Irma und Karl-Heinz Heidtmann mit Sohn Udo, Schwiegertochter Elke und den Urenkeln.
Eiserne Hochzeit: Irma und Karl-Heinz Heidtmann mit Sohn Udo, Schwiegertochter Elke und den Urenkeln.

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08. Januar 2015, 13:05 Uhr

Die Eiserne Hochzeit zu erleben, ist eine Gnade. Dieses besondere Fest 65 Jahre nach der Hochzeit haben jetzt das Ehepaar Irma und Karl-Heinz Heidtmann im Senioren Pflegeheim Haus am See gefeiert. Zu diesem Anlass versammelten sich Sohn Udo mit Ehefrau Elke, dazu die drei Enkel und drei Urenkelkinder sowie Freunde und Verwandte im festlich gedeckten Versammlungssaal im Haus am See.

Weil das Jubelpaar zuvor viele Jahre in Brunsbek-Kronshorst gewohnt hat, kam auch Bürgermeister Olaf Beber zur Gratulation vorbei. Beber überreichte eine Glückwunschurkunde von Ministerpräsident Torsten Albig, eine weitere der Gemeinde Brunsbek sowie einen Präsentkorb.

„Ich war wohl bei keiner Familie so oft wie bei ihnen zum Feiern“, stellte Bürgermeister Beber schmunzelnd fest. Er freue sich schon, wenn in zweieinhalb Jahren die Steinerne Hochzeit gefeiert werde.

Irma Heitmann wurde 1924 in Alt Krenzlin in Mecklenburg geboren, ihr Mann Karl-Heinz 1922 in Redefin. 1950 feierten sie Hochzeit. Die Beiden betrieben einen eigenen Bauernhof. 1953 flüchtet das Paar mit ihrem Sohn Udo in den Westen und lebte zunächst in Hamburg, wo beide in einer Farbenfabrik arbeiteten. „Mit eisernem Willen, viel Sparen und Eigenleistung habt ihr euch in Kronshorst ein Haus gebaut“, erzählte Udo Heidtmann in seiner Festrede, das 1965 bezogen wurde. Schwiegertochter Elke führt das lange Eheglück des Paares darauf zurück, dass sie immer zusammen gearbeitet haben, erst auf ihrem Hof, später in der Fabrik. Und Irma Heidtmann betont: „Man muss die Fehler voneinander tolerieren“.


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