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Unter Druck : Mit Auswärtssieg soll auch der Spaß zurückkehren

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der 1. Badminton-Bundesliga hofft der TSV Trittau auf einen Auswärtssieg zum Abschluss der Hinrunde. Am Sonntag sind die Stormarner beim 1. BC Düren zu Gast, stehen im Abstiegskampf dort unter Zugzwang.

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Normalerweise sorgen Jelle Maas und Robin Tabeling für gute Laune. Die beiden Niederländer scherzen gerne und hellen die Stimmung ihrer Teamkollegen beim TSV Trittau damit meist auf. In den vergangenen Wochen gab es für Maas und Tabeling allerdings nicht viel zu lachen: In der Badminton-Bundesliga haben sie ihre vergangenen vier Doppel-Matches allesamt verloren, zudem rutschte die Mannschaft in der Tabelle auf einen Abstiegsplatz ab.

Es ist die erwartet schwere Saison für den Aufsteiger, zum Abschluss der Hinrunde am Sonntag beim 1. BC Düren (14 Uhr, Zülpicher Str. 50, Düren) hofft der TSV laut Teammanagerin Sabina Persson auf einen Punktgewinn. „Dafür muss aber einiges klappen, was in den vergangenen Wochen nicht geklappt hat“, sagt sie und setzt damit auch ihr Herrendoppel unter Druck.

Zu Saisonbeginn hatten der 22-jährige Maas und der 19-jährige Tabeling mit starken Leistungen und zwei Siegen in drei Spielen überzeugen können. Immerhin waren sie vom niederländischen Meister BC Amersfoort nach Trittau gewechselt und hatten in der Vorsaison jede Doppel-Partie für sich entschieden. „Es war ein guter Start in die Saison, ich hoffe wir können einige überraschen“, hatte sich Tabeling zunächst noch optimistisch gezeigt. Doch am dritten Spieltag Ende September verletzte sich der Biomedizin-Student am Rücken, konnte sich kaum noch selbst die Schuhe ausziehen. Nach einer vierwöchigen Zwangspause kam er zurück – doch seitdem läuft es nicht mehr bei Maas und Tabeling, es hagelte Niederlagen.

Und das, obwohl sich beide bestens kennen. In Arnheim trainieren sie am niederländischen Badminton-Stützpunkt. Nach Trittau waren sie auf Empfehlungen ihrer Landsfrau Paulien van Dooremalen gekommen. „Außerdem gefiel uns das Niveau der Spieler“, so Maas, „und wir sind von der Familie Persson toll aufgenommen worden.“ Der BWL-Student spielt auch im Mixed, dort sieht die Bilanz mit 2:6 Punkten noch schlechter aus als im Doppel (3:5). Ausgerechnet im Herren- und im gemischten Doppel hat Düren seine größten Schwächen (jeweils 1:7). Punktgewinne sind für die Trittauer dort also doppelt wichtig.

Sollte ein Remis gelingen, wäre das auch moralisch wichtig für den TSV, der zuletzt knapp beim PTSV Rosenheim unterlag. Denn die Bilanz gegen die direkten Konkurrenten ist bislang mäßig. Einzig gegen den immer noch punktlosen Mitaufsteiger Fun-Ball Dortelweil feierte der TSV einen Sieg. Düren, Rosenheim und Refrath haben dagegen zwei Spiele gegen die Konkurrenz im Tabellenkeller gewonnen.

In Düren muss Trittau auf die Engländerinnen Sarah Walker und Alyssa Lim verzichten, die beide verhindert sind. Dafür muss van Dooremalen ran, außerdem hilft Annekatrin Lillie aus. Wenn es am Dienstag in eigener Halle gegen Tabellenführer 1. BV Mühlheim geht (19 Uhr, Sporthalle Gymnasium, Heinrich-Hertz-Str. 7), sollen Walker und Lim aber wieder zur Verfügung stehen. Beim TSV hoffen sie, dass Maas und Tabeling dann auch wieder sportlich Anlass zur Freude geben.

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