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„Meyer Menü“ wächst weiter – jetzt in Siek

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Futuristisch mutet der Neubau von „Meyer Menü“ direkt an der Autobahnauffahrt der A  1 nach Lübeck noch an, doch schon im November will das bislang in Barsbüttel beheimatete Unternehmen ins Gewerbegebiet Jacobsrade umziehen. Am Donnerstag wurde von Geschäftsführer Christian Seidel, Firmengründer Stephan Meyer sowie Heiko Geppert von Freyler Industriebau Leipzig der Grundstein gelegt. In die Kassette kamen Münzen, das aktuelle Speise-Programm „Meyer Menü“ und das Stormarner Tageblatt.

Sieben Millionen Euro investiert „Meyer Menü“, um sich vergrößern und geforderte Hygienestandards noch besser erfüllen zu können. „Wir haben 2005 in Barsbüttel die Firma Horst Gauger übernommen und 4500 Essen zubereitet, heute sind es schon 9000“, sagt Geschäftsführer Seidel. In Barsbüttel konnte nicht erweitert werden, in Siek ist genug Platz vorhanden, noch dazu direkt an der Autobahn, für die Logistik ist das wichtig, das „Meyer Menü“ viele Kunden in Lübeck hat. Weiteres Plus: Der Neubau ist auch noch erweiterbar.

Auf dem 12  000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht eine Produktionshalle mit 1800 Quadratmetern. Auf weiteren 1000 Quadratmetern wird die Verwaltung und ein Bistro untergebracht. Das Bistro ist nicht nur für Firmenmitglieder geöffnet, sondern für die Öffentlichkeit. Es bekommt eine große Terrasse. „Damit können wir auch nach außen hin zeigen, das Essen aus der Großküche schmeckt“, so Seidel.

„Meyer Menü“ wurde 1963 in Bielefeld gegründet und hat derzeit fünf Produktions- und 23 Vertriebsstandorte. Etwa 900 Mitarbeiter produzieren täglich 70000 Menüs. Die Barsbütteler Mitarbeiter werden alle übernommen. Auf lange Sicht sollen die Anzahl der Menüs und somit auch die Anzahl der Mitarbeiter gesteigert werden. Beliefert werden Einzelhaushalte, Kantinen, Firmen, karitative Einrichtungen, Kindergärten und Schulen.








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