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Ohne Engagement : Metropolitan Baskets nach Niederlage unter Zugzwang

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Den U17-Bundesliga-Basketballerinnen droht nach der 56:68-Niederlage gegen den TSV Hagen 1860 das Aus im Kampf um die Play-Offs.

Das Rennen um die Play-Off-Plätze wird immer spannender: Die Metropolitan Baskets haben in der U17-Bundesliga beim Rückrundenauftakt vor heimischer Kulisse eine 56:68 (22:35)-Niederlage gegen den amtierenden Deutschen Meister TSV Hagen 1860 quittiert – und stehen als Tabellenfünfter knapp hinter den Play-Off-Rängen. „Wir haben wichtige Punkte verloren. Um es jetzt noch aus eigener Kraft zu schaffen, müssten wir die verbleibenden fünf Spiele gewinnen“, sagte Marc Köpp, Headcoach der Basketballerinnen aus Ahrensburg und Wedel: „Das Spiel gegen Hagen war insgesamt ein Debakel. Bei meinem Team hat die Einstellung nicht gestimmt. Es war eine schwere Enttäuschung.“

Dabei waren die Metros voller Optimismus in die Partie gegangen. „Wir haben sicherlich großes Potenzial, aber die Mädels sind manchmal zu bequem“, kritisierte Köpp. Mitte des ersten Viertels zogen die Gäste davon, führten nach dem ersten Durchgang 20:13. Zur Halbzeit stand es gar 36:22 für die Westfalinnen. Die Gründe waren leicht auszumachen: Die Gastgeberinnen leisteten sich im Spielaufbau und in der Defensive unnötige Fehler. Zwar ließen die Metros – wie vorher besprochen – Hagens Leonie Schütter nicht so zur Entfaltung kommen, schalteten dafür aber in anderen Situationen unerklärlich ab. „Da nützt die beste Taktik nichts“, betonte Köpp, der die Einstellung der Gäste aus Nordrhein-Westfalen lobte: „Die haben ehrlichen, intensiven Basketball geboten.“

Erst im dritten Viertel stemmten sich die Metros gegen die Niederlage, konnten den Rückstand immerhin auf 40:49 reduzieren – einen Endspurt aber bekamen die Zuschauer nicht zu sehen. Der Deutsche Meister nämlich spulte sein Pensum routiniert ab und bestrafte die Fehler der Gastgeberinnen konsequent, bis am Ende eine 56:68-Niederlage stand.

Am kommenden Sonntag geht es für die Metros bereits um eine Vorentscheidung im Kampf um die Play-Offs. „Das Spiel gegen Herne wird sicher richtungsweisend sein. Wenn wir das verlieren, stehen wir mit dem Rücken zur Wand“, sagte Köpp mit Blick auf die Partie beim unmittelbaren Tabellennachbarn. Im Hinspiel unterlagen die Metropolitan Baskets mit 75:87.

Metropolitan Baskets: Jasmin Zimmermann (22), Merle Bitter (10), Julia Zollenkopf (8), Mirja Beckmann (6), Andrea Matanovic (5), Kaja Witkowski, Stefanie Jacobs (je 2), Josina Großmann (1), Lena Winkelmann, Lena Goerke, Maxime Moenke, Annika Schultz.


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erstellt am 08.Jan.2014 | 12:30 Uhr

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