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Freiwillige Feuerwehr Ahrensfelde : Brandstiftung: Feuerwehrleute in Ahrensburg vor Gericht

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Aus der Onlineredaktion

Immer wieder brannten im Kreis Stormarn Strohballen und Dunghaufen. Vier Männer müssen sich verantworten.

Ahrensburg | Vier vom Dienst suspendierte Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Ahrensfelde müssen sich seit Dienstag vor dem Jugendschöffengericht Ahrensburg wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung verantworten. Einer der Angeklagten gab am Vormittag zu, aus Frust Feuer gelegt zu haben. Bereits am 27. Juli hatte  das Amtsgericht Ahrensburg zwei junge Männer verurteilt. Die beiden Verurteilten sollen Handlanger der mutmaßlichen Drahtzieher gewesen sein. Beide Männer wurden als Zeugen in Handschellen bei Gericht vorgeführt.

Insgesamt ist es in den vergangenen Jahren zu vermutlich 117 Brandstiftungen im Kreis Stormarn und besonders in Ahrensburg gekommen. Ein großer Teil dieser Taten ist immer noch nicht aufgeklärt.

Für die Hauptverhandlung hat das Gericht drei Verhandlungstage vorgesehen und hierzu 16 Zeugen geladen. Den vier zu den meisten Tatzeitpunkten Heranwachsenden aus Siek und Ahrensburg wird im Wesentlichen gemeinschaftliche Brandstiftung in sieben Fällen vorgeworfen.

Ihnen wird im Kern zur Last gelegt, in Ahrensburg und Umgebung von Januar bis Oktober 2014 Strohmieten, Strohballen und einen Dunghaufen angezündet zu haben - in den meisten Fällen durch beauftragte Mittäter. Dabei entstand ein Sachschaden von nahezu 100.000 Euro.

Bei den Angeklagten handelt es sich um vier Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die nach den von ihnen initiierten Brandlegungen möglichst früh am Brandort erscheinen wollten, um als besonders gute Feuerwehrleute dastehen zu können.

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erstellt am 13.Okt.2015 | 16:40 Uhr

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