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Stormarner Tageblatt

18. November 2017 | 20:45 Uhr

Mehr Platz für die Feuerwehr Hoisdorf

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Richtfest für 1,8-Millionen-Euro-Bau gefeiert / „Das ist wirklich gut gelaufen“

Das neue Feuerwehrhaus der Wehr Hoisdorf nimmt Formen an: Vergangenen Freitag wurde Richtfest gefeiert. Seit 1999 wird geplant, jetzt wird der Neubau gegenüber der alten Feuerwache umgesetzt. „Ohne den Neubau wäre die Gründung einer Jugendwehr gar nicht möglich gewesen“, erklärt Wehrführer Ole Stolt. Die Feuerwehrunfallkasse hatte verschiedene Sicherheitsaspekte der alten Wache bemängelt. Aber auch der Platz reichte nicht mehr aus. So mussten der Musikzug, die Aktiven und die Jugend den gleichen Aufenthaltsraum benutzen, was zu ständigem Umräumen führte.

1,8 Millionen Euro lässt sich die Gemeinde ihre Wehr kosten und das ohne Kreditaufnahme: „Wir haben für die Finanzierung das Baugebiet Moorweg angeboten“, so Bürgermeister Dieter Schippmann. Die Planung wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Gemeinde und Architekt Thomas Migel-Kayser gestaltet. „Das ist wirklich gut gelaufen. Jeder Feuerwehrmann hat die Pläne auf seinem Rechner gehabt und konnte Anregungen geben“, sagt Stolt.

Auf dem 3000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein moderner Bau mit 862 Quadratmeter Nutzfläche, der beim Haupteingang unterteilt wird in Stellplätze für drei Feuerwehrfahrzeuge und Mannschaftsumkleide auf der einen Seite und dem Kameradschaftsraum und den Räumen für die Musiker und die Jugend sowie einer Küche auf der anderen Seite. Direkt hinter dem Haus sind die Stellplätze für die Feuerwehrleute mit direktem Zugang zu den Umkleiden, damit im Einsatzfall alles schnell geht. Andererseits kann der Zugang zu der Halle geschlossen werden, wenn im anderen Bereich Feste gefeiert werden. Auch ein großer Vorplatz wurde extra für diesen Zweck eingeplant, der bei Veranstaltungen mit einbezogen werden kann. Im Obergeschoss ist Platz für Technikraum und Material.

„Wir wollten die neue Feuerwache an diesem Platz bauen, weil er zum einen in der Bevölkerung akzeptiert ist und wir auch das alte Haus weiter mit nutzen können, freut sich Bürgermeister Dieter Schippmann. Nach Ende der Bauarbeiten wird ein Knickwall angelegt, sodass sich das Haus gut in die Landschaft einfügt. Im September soll der Neubau fertig sein, dann wird die Einweihung mit einem Tag der offenen Tür gefeiert.


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