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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 16:22 Uhr

Mehr als nur ein Festival

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das Bandfestival Bargfeld-Stegen wurde mit seinem eigenständigen Konzept erneut zu einem vollen Erfolg

Ein Mal im Jahr verwandelt sich der Dorfanger in Bargfeld-Stegen für zwei Tage in ein Festivalgelände. Von einem Dorffest mit Livemusik hat sich die Veranstaltung zu einem Highlight in der Region entwickelt. Das engagierte Organisationsteam tüftelt das ganze Jahr über an neuen Ideen. Diese Liebe zum Detail und dieses Engagement unter Dorfnachbarn sind die Kernelemente des Erfolgs. Der Besucher merkt schnell, dass hier an einem Strang gezogen wird.

Das Konzept kommt an, und so war auch in diesem Jahr bei jeder Band – egal ob regionaler Nachwuchs wie Great Lantern aus Bargteheide oder weit gereiste Gruppen wie Phyria aus Krefeld – der Platz mindestens gut gefüllt. „Am Freitag hatten wir einen neuen Rekord an Besuchern und dreißig Prozent mehr Umsätze an den Ständen“, berichtet Dirk Feuerer, Sprecher der Organisatoren, stolz.

Das Bandfestival schafft es, den familiären Charakter eines Dorffestes nicht zu verlieren und trotzdem für Musikfans von außerhalb ein interessantes Programm zu bieten.

Bei der Musikauswahl fiel auch dieses Jahr wieder auf, dass man sich bewusst auf Bands konzentriert, die gut in den familiären Rahmen passen. Wer harte, experimentelle, komplexe oder provokante Combos erwartet, muss anderswo schauen. Wer hingegen Nachwuchsbands und erfahrene Bühnenroutiniers aus den Bereichen Rock-Pop und Alternative zu seinen Favoriten zählt, wurde auch in diesem Jahr gut bedient. No Cliche aus Bargteheide überzeugten mit ihrem beatlastigen Indie-Pop, Beat Crazy begeisterten mit klassischen Brit-Pop und Phyria aus Krefeld brachten Verve-Rock mit, während Suzens-Garden für den Rock-Pop-Faktor am Freitag sorgten.

In den Umbaupausen durften erneut lokale Talente wie Annika Wiebers oder Vantaga auf einer Vorbühne auftreten. „Es lief super. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und auf neue Ideen und Rekorde“, so Feuerer.

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