Bargteheide : Mehr als 111 000 Besucher – eine Super-Badesaison

Das vierköpfige Schwimmmeister-Team des Bargteheider Freibades (von rechts): Beatrix Jahn (Betriebsleiterin), Hans-Jörg Ottinger, Wladislaw Keil und Urte Hümmer.
Das vierköpfige Schwimmmeister-Team des Bargteheider Freibades (von rechts): Beatrix Jahn (Betriebsleiterin), Hans-Jörg Ottinger, Wladislaw Keil und Urte Hümmer.

Bei den Sommer wundert es nicht: Das Freibad am Volkspark hat eine Rekordsaison hinter sich.

shz.de von
11. September 2018, 12:24 Uhr

Die Super-Badesaison 2018 im Bargteheider Freibad ging am Sonntag zu Ende. Die Besucherzahlen für die 51. Saison liegen jetzt vor. An 129 Öffnungstagen zwischen 4. Mai und 9. September passierten erstmals wieder seit 1997 mehr als 100 000 Badegäste die Tore des weit über die Kreisgrenzen hinaus beliebten Freizeitbades im Volkspark. 111 268 Besucher bedeuten die achtbeste Saison.

Die langjährige Durchschnittsbilanz im Freibad hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten bei gut 76 000 Besuchern jährlich innerhalb von vier Monaten eingependelt. Das zwischenzeitlich mehrfach erweiterte und renovierte Bargteheider Freibad war im Juni 1968 an der Stelle eines im Jahre 1935 angelegten Badeteiches eröffnet worden. Insgesamt verzeichnet der hochmoderne Bargteheider „Badetempel“ in diesen fünf Jahrzehnten fast 4,4 Millionen Gäste. Nachdem die Stadt von Herbst 2013 bis zum Sommer 2015 in die technische Runderneuerung seiner beliebten Freizeiteinrichtung 4,75 Millionen Euro investiert hat, steht in den kommenden Jahren die zeitgemäße Erneuerung des mehr als 50 Meter langen Umkleidetraktes an, die inzwischen bereits mehrfach von Jahr zu Jahr verschoben worden ist. Der komplette Neubau des vergrößerten Funktionsgebäudes wird neben den Umkleide-, Dusch- und Sanitärräumen auch Personalräume und eine völlig neue Cafeteria umfassen. Rund zwei Millionen Euro sind eingeplant, so dass Bargteheide nach der Fertigstellung für insgesamt rund 6,8 Millionen Euro über ein komplett neues Freizeitbad verfügen wird. Der gesamte Neubau 1967/1968 schlug seinerzeit übrigens mit 680 000 Mark zu Buche.

Nach Auskunft des Bürgerbüro-Leiters Detlef Müller, zu dessen Zuständigkeitsbereich auch das Freibad gehört, könnte nach der derzeitigen Haushaltsplanung nach Ende der Badesaison 2020 mit dem Abriss des alten Baukörpers von 1968 und mit dem Neubau begonnen werden, so dass in diesem Fall mit der Fertigstellung Anfang Mai 2021 gerechnet werden könnte. Falls die Stadt allerdings Zuschüsse aus dem Förderprogramm des Landes zur Sanierung von Schwimmsportstätten (bis zu 250 000 Euro) oder aus dem Förderprogramm des Bundes zur Sanierung kommunaler Einrichtungen (Höchstbetrag 900 000 Euro) erhalten würde, könnte bereits ein Jahr gebaut werden. Die Anträge zur Aufnahme in beide Förderprogramme werde die Stadt in Kürze stellen, so Müller.











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