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Ahrensburg : Mehr Abstand zu Bäumen: Spechtweg wird verschoben

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Schon im Vorfeld hatten die Anlieger Bedenken wegen der größeren Straßenbreite geäußert.

Die Anlieger des Spechtweges in der Siedlung Hagen machen sich große Sorgen: Sie befürchten, dass durch den jetzt begonnenen Ausbau eine Baumreihe am südlichen Straßenrand nachhaltig geschädigt werden könnte. Während der Versammlung des Bürgervereins „Waldgut Hagen“ (wir berichteten) wurden nicht nur Verkehrsprobleme in diesem südlichen Stadtteil diskutiert, sondern auch die Bauarbeiten.

Die Anlieger befürchten, dass das Wurzelwerk der Bäume sowie eines Knicks beschädigt werden könnten, so dass Sträucher und Bäume eingehen würden. „Wir sind sehr vorsichtig“, betonte Bauamtschef Peter Kania, „wir haben bislang keine Wurzelbereiche erreicht.“ Was nicht ganz stimmt. Bei einem eilig angesetzten Ortstermin der Ahrensburger Verwaltung Ende vergangener Woche machten sich Bauamtsleiter Peter Kania und weitere Mitarbeiter des Fachbereichs ein Bild von der Lage am Spechtweg. Knapp einen Meter von den Baumstämmen enfernt verläuft am südlichen Straßenrand die seitliche Fahrbahnbefestigung.

„Viel zu nahe an den Stämmen“, sagt Professor Dr. Ralf Witt, der sich mit seiner Frau Ingrid neben anderen Anliegern für einen naturverträglichen Ausbau der Straße einsetzt, die Erde würde ja bis in diesen Bereich versiegelt.

Der Spechtweg soll auf sechs Meter Breie ausgebaut werden damit sich dort Busse begegnen können, dazu kommt ein zwei Meter breiter einseitiger Fußweg an der nördlichen Seite. Die Bedenken der Anlieger könnten erfolgreich sein: Noch während des Ortstermins wurde erörtert, den Spechtweg samt Fußweg um etwa 30 Zentimeter in Richtung der Grundstücke zu verschieben, um genügend Abstand zu den Bäumen zu schaffen.

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