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Kampfansage : Matthias Räck: „Bin bereit für den Abstiegskampf“

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Trainer von Fußball-Verbandsligist TSV Trittau spricht im Interview über den aktuellen Negativtrend, Undiszipliniertheiten seiner Spieler und seine Motivation, in der momentanen Situation nicht das Handtuch zu schmeißen.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Die Richtung ist klar: Der TSV Trittau befindet sich in der Fußball-Verbandsliga auf dem Weg in die Abstiegszone. Trainer Matthias Räck wollte vor der Saison mit seinem Team eigentlich in der oberen Tabellenhälfte mitmischen. Nach der 1:3-Pleite zuletzt gegen den VfL Oldesloe sprach er mit dem Stormarner Tageblatt über die Gründe für den Negativtrend, Undiszipliniertheiten seiner Spieler und seine eigene Motivation in der aktuellen Situation.

Matthias Räck, sechs sieglose Spiele in Folge, davon vier Niederlagen. Abstiegskampf statt oberer Tabellenhälfte, Ihre Spieler setzen nicht um, was Sie predigen – wann ist ihre Geduld erschöpft?

Natürlich nerven Niederlagen. Aber ich bin motiviert. Wir stecken seit drei Wochen im Abstiegskampf, sind da unten gemeinsam reingeraten – und wir kommen da auch gemeinsam wieder raus. Ich jedenfalls bin bereit für den Abstiegskampf.

 

Sie haben nach dem 1:3 gegen Tangstedt kritisiert, dass manche Spieler Ihnen nicht zuhören. Nach dem anschließenden 0:0 gegen Tremsbüttel hatten sie das Gefühl, dass sie doch erhört werden. Jetzt der erneute Rückfall. Wie fällt ihr Fazit nach dem 1:3 gegen den VfL Oldesloe aus – wollen einige Spieler nicht, oder können Sie nicht?

Wenn ich das wüsste... Die Mannschaft hat gegen Oldesloe viel besser gespielt als gegen Tangstedt. Mit dieser Leistung hätten wir gegen Tangstedt gewonnen. Vielleicht hat mancher aber einfach sein Potenzial schon ausgeschöpft, oder einige Spieler sind nicht clever genug.

 

Max Johnsen hat gegen Tremsbüttel und Oldesloe die Offensive nach seiner Einwechslung belebt. Warum ist er kein Kandidat für die Stammelf?

Max ist ein großartiger Fußballer mit tollen technischen Fähigkeiten. Der tut jeder Mannschaft gut – wenn er denn an seiner Einstellung arbeitet und vor allem regelmäßig zum Training käme.

 

Zwei Rote Karten gegen Travemünde, jetzt zwei unnötige PIatzverweise gegen Oldesloe – wie sehr ärgern Sie solche Undiszipliniertheiten?

Das nervt mich. Aber Patrick Rösler hat gesagt, sein vermeintliches Foul gegen den VfL-Torwart sei keines gewesen. Ich denke, dass er ihm versehentlich auf den Fuß getreten ist. Was Niko Prehn für seine Rote Karte gesagt haben soll, weiß ich nicht. Manchmal fehlt bei einigen Entscheidungen gegen uns etwas Fingerspitzengefühl.

 

Was macht Sie optimistisch, dass Sie mit dieser Mannschaft den Negativtrend stoppen können?

Ich erkenne das Potenzial der Mannschaft. Sie ist stärker, als es die vergangenen Spiele gezeigt haben. Eines ist klar: Die Mannschaft ist schon besser, als die Elf, die ich 2012 übernommen habe. Daran sieht man doch, welche Arbeit ich leiste und was möglich ist.

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