Bargteheide : Massenkarambolage am Stauende: Fünf Verletzte

Nichts geht mehr: Schwitzen im Stau ist angesagt. Fotos: rtn
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Nichts geht mehr: Schwitzen im Stau ist angesagt. Fotos: rtn

Stau wegen Sperrung der Autobahn Richtung Norden.

shz.de von
06. Juli 2015, 06:30 Uhr

Nach einem schweren Verkehrsunfall war die A 1 zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe am Sonnabend für längere Zeit voll gesperrt. Höhe Pölitz (Schmachthagener Weg) waren gegen 12.30 Uhr am Stauende insgesamt fünf Autos zusammengeprallt. Fünf Autofahrer wurden bei dem Unfall verletzt.

Als die ersten Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, glich die Autobahn einem Trümmerfeld: Mehrere komplett zerstörte Fahrzeuge standen quer zur Fahrbahn, überall lagen Fahrzeugteile herum. Zunächst wurden die Verletzten versorgt und danach in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Die Rettungsleitstelle hatte einen größeren Alarm ausgelöst und die Freiwilligen Feuerwehren Hammoor und Bargteheide, die Technische Einsatzleitung (TEL), den Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen und Notarzt-Einsatzfahrzeugen (NEF), den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (ORGL) und einen Rettungshubschrauber zum Einsatzort geschickt. Während der umfangreichen Rettungsarbeiten hatte die Polizei die Autobahn Richtung Norden für längere Zeit voll gesperrt. Dadurch kam es zu einem kilometerlangen Stau. Viele Autofahrer schwitzten Stoßstange an Stoßstange, manche wurden von Rettungskräften mit Wasser versorgt. Aber auch die Retter hatten bei über 40 Grad auf dem heißen Autobahnbeton kein leichtes Arbeiten, deshalb ordnete die Einsatzleitung an: „Jacken aus“!

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