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Markt im EKZ Neuschöningstedt kann gebaut werden

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Im Juli 2012 hatte der Lebensmittelmarkt im Einkaufszentrum in Neuschönningstedt geschlossen. Der Eigentümer des EKZ am Grenzweg, Wolfgang Braydor, wollte einen neuen Netto-Markts mit einer Fläche von rund 1200 Quadratmetern bauen. Die Stadt genehmigte das, einige Anwohner legten allerdings Widerspruch ein und beantragten im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes, eine aufschiebende Wirkung.

Dami sind nun endgültig in Schleswig gescheitert. Nach dem Verwaltungsgericht gab auch das Oberverwaltungsgericht der Stadt Recht. Die Richter folgten der Einschätzung, dass es sich nicht um ein allgemeines Wohngebiet handelt, sondern der Grenzweg aufgrund der vorhandenen Geschäfte als Gemengelage zu betrachten sei.

Da kein B-Plan für das Gebiet existiert, habe die Stadt nach Paragraph 34 Baugesetzbuch entscheiden können. Die Abwägungen seien korrekt gewesen, es gebe weder eine ungebührliche Belastung der Anwohner noch unzulässige Überschreitungen von Lärmpegeln. An der Ordnungsmäßigkeit des Lärmgutachtens hatten die Richter keinerlei Zweifel.

Zwar könnten die Beschwerdeführer noch gegen den Bescheid klagen, den die Stadt nun zügig erlassen will, das hätte aber keinen aufschiebende Wirkung mehr. „Mit dem Bau kann nun endlich begonnen werden. Die verbliebenen Geschäftsinhaber haben bereits viel zu lange warten müssen“, sagt Bürgermeister Axel Bärendorf, der einer möglichen Klage gelassen entgegensieht: „Bis es zu einer Entscheidung allein des Verwaltungsgerichts käme, ist das erste Weihnachtsgeschäft wohl bereits im Markt gelaufen.“

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erstellt am 10.Jan.2014 | 00:31 Uhr

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