zur Navigation springen

Negativserie : Marheineke nimmt die Mannschaft in die Pflicht

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalligist VfB Lübeck will nach vier Heimniederlagen in Folge heute (19.30 Uhr) beim SV Drochtersen/Assel die Trendwende schaffen. Kapitän Moritz Marheineke sagt angesichts des Negativlaufs: „Wir Spieler müssen uns an die eigene Nase fassen.“

Beim Fußball-Regionalligisten VfB Lübeck lief es zuletzt so gar nicht rund. 15 Punkte liegen die Grün-Weißen schon hinter Spitzenreiter Oldenburg und haben das Ziel, oben mitzuspielen, schon nach einem Drittel der Saison abgehakt. Heute wartet um 19.30 Uhr im Kehdinger Stadion von Drochtersen (bei Stade) zudem eine schwere Aufgabe. Der SV Drochtersen/Assel ist die Mannschaft der Stunde, gewann fünf der letzten sechs Partien und liegt als Tabellensechster fünf Punkte und zwei Ränge vor den Lübeckern.

„Die haben keine schlechte Mannschaft, einige Spieler kennt man noch von anderen Vereinen“, lobt VfB-Kapitän Moritz Marheineke: „Das wird schwer für uns, aber das gilt für jeden Gegner in der Liga.“ Sind die Lübecker sogar froh, nach zuletzt vier Heimniederlagen in Folge, wieder auf fremdem Platz anzutreten, wo bislang mehr Punkte gesammelt wurden? „Nein“, sagt Marheineke deutlich: „Eigentlich waren wir zuhause immer stärker. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die letzten Heimgegner auf Platz eins bis drei stehen.“ Auswärts hatten die Grün-Weißen bislang leichtere Gegner.

Mit Selbstvertrauen gehen die Lübecker dennoch ins Spiel. „Am Samstag waren alle noch sehr niederschlagen wegen der Leistung gegen Weiche“, erklärt der Kapitän: „Aber das ist abgehakt. Die Trainingswoche war bislang gut. Das macht mir Mut.“

Von Ausfällen bleibt der VfB auch heute aller Voraussicht nach verschont – der geringe Verletztenstand gehört zu den positiven Seiten der bisherigen Saison. Spieler wie Maletzki, Sirmais oder Voß dürfen jedoch auf eine Rückkehr ins Team hoffen.

In der derzeitigen Krise – nur gegen fünf Abstiegskandidaten gewann der VfB bislang – kommt öffentlich wie intern bislang keine Diskussion über Trainer Denny Skwierczynski auf. „Was jahrelang gut war, ist nicht von heute auf morgen schlecht“, betont Vorstandssprecher Thomas Schikorra: „Da wird uns der erste Gegenwind nicht umwerfen.“ Und auch in der Mannschaft sieht man andere Baustellen. „Wir Spieler müssen uns vor allem an die eigene Nase fassen“, sagt Marheineke: „Es gibt genügend Beispiele, wo wir nicht das umgesetzt haben, was vorgegeben war.“

Dass bei einer erneuten Niederlage heute der Druck im kommenden Heimspiel gegen Norderstedt deutlich steigen würde, ist dem VfB-Abwehrchef noch egal. „Wir wollen diesen Druck natürlich vermeiden, dürfen aber nicht zu weit vorausschauen. Erstmal wollen wir in Drochtersen etwas mitnehmen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen