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Stormarner Tageblatt

17. Dezember 2017 | 21:10 Uhr

Glinde : „Malen, was Spaß macht“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Reihe „Kunst im Gutshaus“ präsentiert Landschaften, Tierporträts und Stillleben von Bruno Studt.

von
erstellt am 02.Aug.2017 | 06:00 Uhr

„Bunte Vielfalt“ heißt die erste Ausstellung von Bruno Studt im Südstormarner Raum. In der Drahtmühle in Grönwohld waren seine Bilder zur Eröffnung der sanierten historischen Kate 2012 zu sehen. Dort hatte Studt, der in Schwarzenbek wohnt, schon als Kind gespielt. Bis zu seinem siebten Lebensjahr lebte er in Grönwohld, wo er bis heute viele Verwandte und Freunde hat.

Mittlerweile ist Studt lange pensioniert. Gemalt hat er schon als Kind. Mit 14, vor 55 Jahren, bekam er zu Weihnachten einen Malkasten mit zehn Ölfarben und legte los. Sein Motto von damals – „Malen, was Spaß macht“ – hat er sich bis heute erhalten, und daraus entwickelte sich auch die Vielfalt seiner Motivwahl, gepaart mit einem großen Interesse an verschiedenen Maltechniken.

In der Reihe „Kunst im Gutshaus“ sind ab Donnerstag, 3. August, Landschaften, Tierporträts und Stillleben zu sehen. Bei der Vernissage um 19.30 Uhr begrüßt Kirsten D. Milke vom Kunstverein Glinde die Besucher im Kaminraum. Der Verein ist zusammen mit der Sönke-Nissen-Park-Stiftung Veranstalter der Ausstellungsreihe. Eine Einführung in Studts Werk im Allgemeinen und den gezeigten Bildern im Besonderen wird der Kunstmaler und Pädagoge Walter Schröder geben. 30 Jahre, von 1965 bis 1995, gehörte Bruno Studt einer Malgruppe an, deren Leitung er im Jahre 1985 übernahm. Künstlerisch unterstützt wurde die Gruppe von Karl-Heinz Gödtke. Der Bildhauer aus Mölln erweiterte Studts zeichnerisches Wissen, insbesondere bei Tiermotiven, und gab ihm einen Einblick in das bildhauerische Schaffen. Neben einigen Ausstellungen im Lauenburgischen schuf Bruno Studt für mehrere öffentlichen Einrichtungen auch großflächige Gemälde, die er in Acryl direkt auf die Wand malte.

In Glinde zeigt er eine Auswahl seiner Werke – vor allem Bilder in der von ihm bevorzugten Technik Öl, aber auch in Aquarell, Pastell und Acryl. Sowohl die so unterschiedlichen Sujets der Exponate als auch die unterschiedlichen Techniken geben dem Betrachter den unmittelbaren Eindruck einer bunten Vielfalt.

Die Bilder sind bis zum 28. September im Erdgeschoss zu sehen. Geöffnet ist montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr, montags und mittwochs von 14 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr. Zusätzlich öffnet der Künstler seine Gutshaus-Ausstellung noch an den Sonntagen 13. und 27. August sowie 10. September von 15 bis 17 Uhr. Der Einritt ist frei.

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