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Unfall auf A 1 : Lkw rammt Reisebus – Autobahn gleicht Trümmerfeld

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das ist grade noch mal gut gegangen: Ein 40-Tonner hat einen Bus auf einem Seitenstreifen gerammt. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt.

Ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 zwischen einem niederländischen Sattelzug und einem dänischen Reisebus hat in der Nacht zum Donnerstag für einen stundenlangen Polizeieinsatz gesorgt.

Beim Eintreffen der Polizei und der Rettungskräfte glich die Autobahn einem Trümmerfeld. Der 51-jährige niederländische Fahrer des Sattelzuges war auf der A 1 in Richtung Hamburg unterwegs. Der 40-Tonner war bis unter das Dach voll mit Ersatzteilen des schwedischen Autobauers Volvo beladen. Zur gleichen Zeit war auch der 39-jährige Busfahrer aus Dänemark auf der Autobahn in Richtung Süden unterwegs. Der Fahrer gab später an, er sei auf der Fahrt nach Berlin gewesen, um dort Fahrgäste abzuholen und diese nach Dänemark zu fahren. Im Bus befanden sich neben dem Fahrer nur noch seine Frau und sein Kind. Alle drei blieben unverletzt.

Etwa 1000 Meter vor dem Autobahnkreuz Bargteheide hatte der Busfahrer dann plötzlich seine bis dahin flotte Fahrt auf Tempo 40 verlangsamt und seinen Bus kurz hinter einer Hinweistafel für eine Umleitungsstrecke in Richtung A 24/Berlin auf den Seitenstreifen gesteuert. In dem Moment krachte der Niederländer mit einer Geschwindigkeit von etwa 90 km/h ungebremst auf die linke Heckpartie des Busses und schob ihn nach vorn. Dabei wurde der Auflieger des Sattelzuges wie eine Sardinenbüchse regelrecht aufgeschnitten.

Das Sattelzug-Führerhaus des Mercedes Actros wurde völlig zerstört. Der Brummifahrer trug einen Schock und diverse Schnittverletzungen davon und wurde nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt auf der A 1 in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Beamten der Autobahnpolizei sperrten den rechten und mittleren Fahrstreifen für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Mitarbeiter der Straßenmeisterei mussten die Fahrbahn reinigen, ehe der Verkehr wieder normal über alle drei Fahrstreifen fließen konnte.

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