„Linie – Netz – Verbindung“

Diese Zeichnungen auf einer zehn Meter langen Rolle sind die ersten Arbeiten, die die neue Stipendiatin Constanze Vogt im Atelierhaus neben der Trittauer Wassermühle geschaffen hat.
Diese Zeichnungen auf einer zehn Meter langen Rolle sind die ersten Arbeiten, die die neue Stipendiatin Constanze Vogt im Atelierhaus neben der Trittauer Wassermühle geschaffen hat.

Das neue Leitthema der Sparkassen-Kulturstiftung lautet „Linie – Netz – Verbindung“. Ein Großteil der geplanten Veranstaltungen werden unter diesem Motto laufen. Den Auftakt macht eine Ausstellung in der Wassermühle.

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03. Januar 2018, 06:00 Uhr

Satellitenausstellungen im Stadtraum, Workshops mit Kindern und Jugendlichen, zehn Ausstellungen an zwei Standorten mit Begleitprogrammen: Mit ihren Ausstellungshäusern in Ahrensburg und Trittau wird die Sparkassen-Kulturstiftung auch im Jahr 2018 ein umfangreiches Angebot realisieren. Hinzu kommen Veranstaltungen im Rahmen des Kunststipendiums sowie der Kunstsammlung.

Der Großteil der Veranstaltungen läuft unter dem Jahresthema „Linie – Netz – Verbindung“. Ausgangspunkt für das Motto war die Frage, wie Künstler heute die Idee von Zeichnung verstehen.

Im Sinne des Disegno gilt die Zeichnung als ursprünglichste Form künstlerischen Ausdrucks und versteht sich als Visualisierung eines Denkprozesses, einer Idee.

Die Linie ist Gestaltungs- und Formelement, das künstlerische Mittel des Mediums.

In der Kunst der Gegenwart haben die Einteilungen in Gattungen an Bedeutung verloren. So hat sich auch die Zeichnung vom Blatt entgrenzt und kann sich etwa in den Raum erweitern oder digital realisieren. Nicht nur die Ausstellungen in der Galerie im Marstall Ahrensburg und in der Wassermühle Trittau werden das Jahresthema 2018 umkreisen, auch in der Präsentation der Kunstsammlung wird es sich widerspiegeln. Ebenso werden die Kinderateliers und Schulworkshops in den Ausstellungshäusern darauf Bezug nehmen.

Die Angebote werden 2018 in den Hamburger Raum erweitert. So nimmt die Galerie im Marstall am Projekt „Kunstpioniere“ teil. Die Ausstellungen werden zudem Verbindungen und Netze in und zu den Orten auf- und ausbauen, in denen sie sich befinden. In Ahrensburg und Trittau werden Satelliten-Ausstellungen oder -Werke in sichtbar seien.

„Linie – Netz – Verbindung“ startet mit einer Ausstellung in der Wassermühle, die am Sonnabend, 20. Januar, eröffnet wird. Zu sehen sind wertvolle Geräte, Installationen und Fotografie von Jenny Schäfer.

In Ahrensburg geht es am Sonntag, 4. Februar, mit „Armin Chodzinski – Eismeer und Nebelwanderer“ los. Zu allen zehn Ausstellungen werden Kinderateliers angeboten.

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