Unter Druck : Letzte Chance im Titelrennen für Preußen Reinfeld

Sina Rostek (am Ball) und der SV Preußen Reinfeld hoffen auf einen Sieg zum Hinrundenabschluss.
Sina Rostek (am Ball) und der SV Preußen Reinfeld hoffen auf einen Sieg zum Hinrundenabschluss.

Die SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld empfangen zum Topspiel heute (18.30 Uhr) den TSV Lindewitt. Wollen die Stormarnerinnen im Titelrennen noch etwas reißen, dann ist ein Heimsieg Pflicht.

shz.de von
19. Dezember 2015, 08:00 Uhr

Im letzten Spiel vor der dreiwöchigen Weihnachtspause treten die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld (6., 12:8 Punkte) heute (18.30 Uhr, Schützenstraße) gegen den TSV Lindewitt (4., 13:7) an. Trotz der bisher eher durchwachsenen Saison beträgt der Abstand zum Spitzenreiter HSG Holstein Kiel/Kronshagen lediglich zwei Minuspunkte. Und so ist ein Sieg Pflicht, wenn die Stormarnerinnen noch oben mitmischen wollen. Trainer Detfred Dörling ist bemüht, keinen Druck für sein Team aufzubauen. „Aber das ist auch unsere letzte Chance“, erklärt der Coach. „Wir haben gut trainiert und ich bin zuversichtlich, dass wir einen Großteil des Schwungs aus dem guten Auftritt im Landespokal gegen Henstedt-Ulzburg mit in die Partie nehmen.“ Am Dienstagabend hatten die Stormarnerinnen trotz eines überzeugenden Auftritts knapp mit 25:30 gegen den Drittligisten verloren.

In der vergangenen Saison setzten sich die Reinfelderinnen auswärts knapp mit 22:21 beim TSV durch und gewannen zu Hause deutlich gegen den Dritten der Abschlusstabelle mit 39:27.
Nach dem Hinrundenabschluss steht dann nur noch ein gemeinsamer Weihnachtsmarktbesuch am Dienstag an, bevor die verdiente Pause beginnt. Erst am 3. Januar geht es mit einem Vorbereitungsturnier in Hamburg weiter und zwei Tage später messen sich die Stormarnerinnen in einem Testspiel mit dem Oberligisten AMTV Hamburg. Ganz frei haben die SVP-Spielerinnen jedoch nicht. „Alle bekommen Pflichtaufgaben mit nach Hause“, so Dörling.

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