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Knapper Erfolg : „Leichtsinnsfehler“ sorgen für unnötige Spannung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge retten gegen Aufsteiger Geesthacht ein 24:23 ins Ziel.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Nur knapp mit 24:23 (12:9) setzten sich die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge zu Hause gegen Aufsteiger VfL Geesthacht durch. „Wir haben zwei Punkte, das ist alles was zählt“, erklärte Trainer Detfred Dörling. Die Partie seiner Schützlinge war dabei keinesfalls etwas für schwache Nerven.

Die Stormarnerinnen mussten ohne die verletzte Lina Tonding (Sprunggelenk) und Sina Rostek (Urlaub) auskommen. Tondings Rolle als Regisseurin übernahm zunächst Lara Zube, die in der Anfangsphase auch gleich drei Treffer zur 4:1-Führung beisteuerte. Doch weil die Gastgeberinnen in der Abwehr häufig nur halbherzig zu Werke gingen und auch im Angriff nicht überzeugten, glich Geesthacht wieder zum 4:4 aus. Die HSG übernahm nun erneut das Ruder und führte nach 25 Minuten mit 11:6, rettete aber nur eine Drei-Tore-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Reinfelderinnen wieder auf 14:10 davon, kassierten kurze Zeit später aber erneut den Ausgleich zum 15:15. „Wir haben immer wieder unerklärliche Leichtsinnsfehler gemacht“, ärgerte sich Dörling, dessen Schützlinge wieder auf 19:16 erhöhten, aber dann erneut den Ausgleich zum 20:20 kassierten.

Der Coach wechselte die Torhüterin, doch kurze Zeit später lagen seine Schützlinge sogar erstmals in der Partie mit 21:22 hinten. Doch die Dörling-Sieben riss sich noch einmal zusammen, legte wieder zum 23:22 vor, ließ sich auch vom abermaligen Ausgleich nicht irritieren und erzielte mit dem letzten Angriff der Partie den Siegtreffer zum 24:23. „In den nächsten Spielen müssen wir einiges mehr an Professionalität an den Tag legen“, forderte Dörling.

Tore für die HSG: Lena Powierski (7/3), Kerstin Albrecht, Lara Zube (je 3), Janine Sachse, Jessica Fuhlbrügge, Maike Waldeck, Rika Tonding (je 2), Anna-Lena Tetzlaff, Dominique Schildt (je 1).


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