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Auswärtserfolg : Laura Beth stellt Weichen auf Sieg

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld haben mit dem zweiten Saisonsieg die Tabellenführung verteidigt. Beim 22:17 ließ sich Lübeck 1876 aber lange Zeit nicht abschütteln, macht es den Stormarnerinnen durchaus schwer.

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2015 | 07:30 Uhr

Auch am zweiten Spieltag gaben sich die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld keine Blöße und gewannen ihre Auswärtspartie bei Lübeck 1876 mit 22:17 (12:8).

Die Stormarnerinnen zeigten von Beginn an, dass im zweiten Spiel auch der zweite Sieg her sollte. Doch ganz so einfach machte es der Oberliga-Absteiger aus Lübeck den Reinfelderinnen nicht. Die Gastgeberinnen hielten mit einer defensiven Abwehr gut dagegen und blieben aufgrund von Schwächen des SVP in der Defensive in Schlagdistanz. Nach dem zwischenzeitlichen 7:4 für Reinfeld kamen die Hansestädterinnen auf 8:9 heran. Doch bis zur Pause erarbeiteten sich die Gäste wieder eine Vier-Tore-Führung. „Wir haben phasenweise schönen Angriffshandball gespielt und standen auch gut in der Abwehr“, erklärte Trainer Detfred Dörling. „Doch diese Phasen müssen länger werden. Trotzdem hatte in der ersten Halbzeit niemand das Gefühl, dass 76 uns gefährlich werden könnte.“

Aber die Gastgeberinnen ließen sich auch nach der Pause nie richtig abschütteln. Gleich zu Beginn erhöhte der SVP auf fünf Tore. Die Lübeckerinnen kämpften sich allerdings über 11:14 auf 16:17 zurück in die Partie. „Wir haben vorne nicht mehr druckvoll genug gespielt und in der Abwehr nicht mehr gearbeitet“, kritisierte Dörling: „Zum Glück hatten wir Lena und Laura.“ Damit meinte er Lena Powierski, die bei zwei Siebenmetern die Nerven behielt und traf, sowie Laura Beth, die in Unterzahl per Tempogegenstoß zum 20:16 die Vorentscheidung besorgte. Matchwinnerin war jedoch Torhüterin Annika Rahf. „Sie hat uns mit zahlreichen Paraden auf die Siegerstraße geführt“, so Dörling. Am Ende gewannen die Reinfelderinnen mit 22:17 und bleiben auf Platz eins der Tabelle.


Tore: Lina Tonding (6), Janine Sachse, Kerstin Albrecht (je 3), Laura Beth, Lena Powierski (je 3/2), Rika Tonding, Sina Rostek, Svea Manthe, Anna-Lena Tetzlaff (je 1).

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