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Bargteheide : Laufsteg statt Festival und Tanzparkett

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Eine 19-Jährige Studentin aus Kiel gewinnt die Miss-Schleswig-Holstein Wahl. Das Restaurant in Bargteheide war zum zweiten Mal Gastgeber dieser Veranstaltung.

shz.de von
erstellt am 19.Dez.2016 | 06:00 Uhr

Die Fotografen standen Schlange, die Interview-Anfragen prasselten auf sie ein. Mitten in dem Gewühl stand Giulia Claußen (19) aus Kiel. Die junge Medienproduktions-Studentin aus der Landeshauptstadt gewann Sonntagabend im Bargteheider „Casa Grande“ die Wahl zur Miss Schleswig-Holstein. Dabei setzte sich die sympathische junge Frau mit einem Faible für Latein-Tanz gegen zehn zum Teil viel erfahrenere Kandidatinnen durch.

„Es war meine erste Miss-Wahl. Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich gewinne“, sagte sie, nachdem sie die Siegerinnen-Schärpe von Schauspielerin Jenny Elvers überreicht bekommen hatte, die als Stargast in der Jury mitwirkte. Auch der ehemalige schleswig-holsteinische Finanzminister Rainer Wiegard – ebenfalls Jurymitglied – war sehr angetan von der charmanten Blondine.

Claußen war die kleinste Kandidatin im Rennen um den Titel und die einzige Anwärterin mit kurzen Haaren. „Auch daher habe ich mir keine großen Chancen ausgerechnet“, gab sie ununwunden zu. Doch diese Zweifel merkten ihr weder Jury noch Zuschauer an. Stattdessen überzeugte sie mit selbstbewusstem Auftreten. Im kurzen Interview konnte sie schlagfertige Antworten geben und somit beweisen, dass sie nicht nur eine gute Figur in Bikini und Abendkleid macht.

Als eine ihrer Aufgaben in den nächsten Monaten sieht sie es nun an, ein wenig Werbung für kleinere Frauen zu machen. „Man hört ja oft, dass man zu klein ist, um zu modeln oder Dinge in diese Richtung zu machen. Ich finde, es gibt so viele hübsche, kleinere Frauen“, sagte sie. Auf die nächsten Monate, zu denen auch das Finale der Miss-Germany-Wahl am 18. Februar im Europapark Rust gehört, freue sie sich nun. „Ich bin gespannt, wie das alles weitergeht“, sagte die Kielerin. Doch nicht nur Haarlänge und Körpergröße dürften unter den Misses etwas ungewöhnlich sein. Auch ihr Musikgeschmack sticht hervor, denn die Studentin hört Rock- und Metal. Ihr Lieblingsfestival ist daher das Wacken-Open-Air, ein Ort an dem man nicht auf den ersten Blick Schönheitsköniginnen vermutet.  

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