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Unfall bei Grosshansdorf : Lastwagen-Bergung: A1 wieder frei

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Auf der A1 in Richtung Süden ging lange nichts mehr: In der Nacht brannte ein Lastwagen bei Großhansdorf. Seit dem Mittag sind die Fahrbahnen wieder frei. shz.de zeigt ein Video.

Großhansdorf | Der Brand eines Aufliegers eines mit Holz beladenen LKW sorgt seit 2.15 Uhr auf der A1 bei Großhansdorf für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Nach der Vollsperrung der Autobahn konnten die Beamten des Autobahn- und Bezirksreviers Bad Oldesloe gegen 13.10 Uhr wieder alle Fahrspuren freigeben. Die Reinigungsarbeiten sind abgeschlossen. Der Stau von zuletzt etwa 5 Kilometern löst sich nun auf. Die Autobahn war am Morgen in Richtung Süden bis etwa 10 Uhr voll gesperrt.

Die Bergung dauerte den ganzen Vormittag an und sorgte für Behinderungen im Berufsverkehr. Der Verkehr staute sich auf etwa 20 Kilometer bis hinter die Abfahrt Reinbek. Die eingerichteten Umleitungen waren überlastet. Für weitere Beeinträchtigungen sorgte eine Baustelle zwischen Ahrensburg und Hammoor. Dort ist der Beimoorweg wegen Bauarbeiten gesperrt.

Nach einem Reifenplatzer auf Höhe der Gemeinde Siek waren in der Nacht zu Montag die Bremsen des Anhängers heißgelaufen und hatten das Fahrzeug in Brand gesetzt. Geistesgegenwärtig kuppelte der LKW-Fahrer den Anhänger ab und brachte die Zugmaschine in Sicherheit. Der 25-Jährige blieb unverletzt. Der Sachschaden wird bisher auf ca. 60.000 Euro geschätzt. Durch den Brand wurde ein großes Stück der Fahrbahn (rechter Fahrstreifen und Standstreifen) beschädigt. Ein Verkehrzeichen wurde zerstört und 8 Elemente der rechten Schutzplanke müssen ausgetauscht werden. Dieser Sachschaden wird zusätzlich zu den bereits geschätzten 60.000 Euro auf noch mal 20.000 Euro geschätzt.

Ein 20-jähriger Lübecker und ein 52-jähriger Fahrer aus Mecklenburg-Vorpommern fuhren mit ihrem Ford Transit und ihrem Toyota Yaris über herumliegende Reifenteile. Die beiden Fahrer blieben unverletzt und konnten ihre Fahrt weiter fortsetzen.

In einem massiven Löschanriff rückten die Feuerwehrleute aus Bargteheide, Hammoor und Ahrensburg gegen die Flammen vor. Im Erstangriff wurden die Löschfahrzeuge im Pendelverkehr mit Wasser versorgt. Danach bauten die Feuerwehrleute aus Ahrensburg über einen Hydranten die Löschwassserversorgung auf. Die Schlauchleitungen wurden von der Brücke am Ortseingang von Großhansdorf auf die Autobahn verlegt. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden lang an. Mit einem Kran wurden danach die rund 24 Tonnen Holzplanken abgeladen und von Feuerwehrleuten abgelöscht.

Im Einsatz waren die FF Bargteheide, FF Hammoor, FF Ahrensburg mit 54 Feuerwehrleuten, darunter 24 unter Atemschutz, der Rettungsdienst und die Polizei. Zur Versorgung des Einsatzkräfte war die Logistik-Gruppe des ASB an der Brandstelle eingesetzt.

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erstellt am 19.Mai.2014 | 07:08 Uhr

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