Lasbek feiert Richtfest seiner Halle

René Peters von der Firma Holzbau Gehrmann (oben links) und sein Kollege Finn Busse beim Richtspruch. Zahlreiche Bürger lauschten den Worten der Zimmerleute.  Foto: Gusick
René Peters von der Firma Holzbau Gehrmann (oben links) und sein Kollege Finn Busse beim Richtspruch. Zahlreiche Bürger lauschten den Worten der Zimmerleute. Foto: Gusick

800 000 Euro für An- und Umbau der Alten Schule / Zeitrahmen und Kosten werden eingehalten

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15. Oktober 2011, 08:21 Uhr

Lasbek | Der erste große Abschnitt beim Anbau und der Sanierung der Alten Schule ist geschafft. Gestern wurde Richtfest gefeiert. Dazu waren auch die Bürger aus der Gemeinde eingeladen.

Bürgermeister Harald Lodders begrüßte die zahlreichen Gäste und bedanke sich vor allem bei den Firmen. "Wir sind hier sozusagen noch in der Entwicklungsphase", so das Gemeindeoberhaupt. Mit dem Rohbau sei erst ein Bauabschnitt fertig gestellt. Allerdings kann man jetzt schon die Größe der Halle erkennen, die rund 168 Quadratmeter beträgt. Sie grenzt direkt an die Alte Schule. Dazu musste der ehemalige Eingangsbereich abgerissen und neu gestaltet werden.

Auch die Sanierung der Alten Schule schreitet voran. Das Obergeschoss wurde bereits vor Baubeginn von freiwilligen Helfern entrümpelt. Als jetzt allerdings die abgehängte Decke in den beiden unteren Räumen der um 1900 erbauten Schule abgerissen wurde, gab es eine nicht geplante Überraschung. "Der Statiker hat errechnet, dass zwei neue Träger eingezogen werden müssen", sagte der Bürgermeister. Auch im Dachgeschoss muss ein Querbalken erneuert werden. An ihm hat in den mehr als 100 Jahren der Zahn der Zeit genagt. Zudem muss dort, wo sich jetzt die Küche im Gemeinschaftshaus befindet, nach dem Abriss einer Wand auch ein neuer Träger eingezogen werden. Mit den Kosten für diese Arbeiten wird sich der Finanzausschuss auf seiner kommenden Sitzung befassen.

Ende Oktober, Anfang November sollen die Fenster für die Alte Schule geliefert werden. "Wir werden beim Innenausbau die Decke nicht wieder abhängen. Dadurch sollen die Rundbögen der Fenster besser zur Geltung kommen", erläuterte Harald Lodders. Zuvor wird aber bereits mit der Elektroarbeiten in der neuen Halle begonnen und auch die sanitären Anlagen und die Heizung sollen in Angriff genommen werden.

Bisher werden Zeit- und Kostenrahmen eingehalten. Die Gemeinde will nicht mehr als 800 000 Euro ausgeben. Zudem sollen Arbeiten bei der Sanierung der Alten Schule in Eigenleistung absolviert werden.

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