Landrat: Kreis nicht Schuld am Bahnunfall

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14. Dezember 2014, 15:05 Uhr

Weil er in einem Artikel einer Boulevardzeitung zum tragischen Zusammenstoß zwischen einem PKW und einer Regionalbahn in Rümpel quasi als Mitschuldiger angeführt wurde, bezog Landrat Klaus Plöger im jüngsten Kreistag klar Stellung. „Netterweise wurden ich und ein Kreismitarbeiter in diesem Zusammenhang genannt“, so Plöger genervt. Es war berichtet worden, dass Anwohner sich schon mehrfach an den Kreis gewandt hatten mit der Bitte, etwas an der schlechten Situation am langfristig im Bau befindlichem Bahnübergang zu tun. Doch der Kreis habe keinen Handlungsbedarf gesehen.

„Es stimmt soweit, dass es diese Meldungen gab und an den Kreis Hinweise gegangen sind. Wir als Kreisverwaltungen haben alles überprüft, was in unserer Macht steht“, so Plöger. „Ganz klar muss ich hier sagen, dass wir nicht für die Beschrankung des Bahnübergangs verantwortlich sind. Wir haben den Straßenzustand kontrolliert Also den Bereich, der uns betrifft. Der Kreis hat keine Fehler gemacht“, so Plöger weiter.

„Das Schlimme ist doch aber, dass ein Mensch gestorben ist und ich muss ganz ehrlich sagen, dass auch ich kein Verständnis dafür habe, dass die Arbeiten der Bahn sich so lange hinziehen“, sagte der Landrat. „Bei Zehntausenden Kilometern Bahnstrecke, müssten die fehlenden Ersatzteile bei der Bahn auf Lager sein. Das ist mir tatsächlich auch unbegreiflich“, kritisierte Plöger.  

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