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Lärmschutz für die Kampstraße - Bahn stellt Wände auf

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Bad Oldesloe | Erst wirds laut, dann soll es leiser werden: Die Bahn beginnt nächste Woche in Bad Oldesloe mit den Arbeiten für eine Lärmschutzwand entlang der Strecke Lübeck-Hamburg.

Für die Fundamente werden von Montag, 12. August, bis Freitag, 23. August, zwischen Turm- und Kampstraße Stahlprofile in den Bahndamm eingebracht. Anschließend soll es Schlag auf Schlag weiter gehen. Die gesamten Arbeiten werden sich voraussichtlich bis Oktober hinziehen. "Das dauert seine Zeit", erklärt Bahnsprecher Andreas Sahlmann. Unter anderem müsse der Beton aushärten. Aufgrund der dichten Zugfolge tagsüber auf der Strecke, muss teilweise auch nachts gearbeitet werden. Trotz des Einsatzes moderner Baumaschinen kündigt die Bahn schon mal an, dass "Lärmbelästigungen nicht gänzlich zu vermeiden" sein werden. Nach Fertigstellung der Wände werde sich der Lärm durch die vorbeifahrenden Züge deutlich verringern. Seit 1999 wird die "Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes" von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde erstmals die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen.

Aktuell stehen dem Programm jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Bundesweit sind in 1190 Orten Lärmsanierungsmaßnahmen in Planung, im Bau oder bereits abgeschlossen. Was die Lärmschutzwand in Oldesloe kosten wird, könne die Bahn nicht sagen.−

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erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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