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Stormarner Tageblatt

22. Oktober 2017 | 05:36 Uhr

Lärmbelastung auf dem Prüfstand

vom

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Reinfeld | In der Immanuel-Kant-Schule informierten Olga Kuhl und Björn Heichen von der Lairm Consult GmbH über Maßnahmen zur Lärmminderung im Reinfelder Stadtgebiet. Es handelt sich bereits um die zweite Stufe der Untersuchung, bei der die Ergebnisse der ersten Phase nochmals überprüft und eventuell erweitert werden und ein so genannter Lärmaktionsplan erstellt wird. Alle fünf Jahre ist die Stadt Reinfeld verpflichtet, die Lärmbelastung überprüfen zu lassen.

Geprüft wurde, ob eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 120 auf der A1 zur Lärmreduzierung führen könnte. Die Experten kamen zu dem Ergebnis, dass dies "verhältnismäßig geringe Auswirkungen" auf die Bereiche mit sowieso schon hohen Lärmproblemen an der Bundesstraße 75 hat. Weiter wurde der Bereich Kalkgraben an der B 75 unter die Lupe genommen. Eine geringfügige Verbesserung der Lärmsituation sei durch einen lärmreduzierten oder offenporigen Asphalt auf der B 75 zu erreichen. Die hohen Kosten sprächen dagegen, so Lairm Consult.

Durch die von der Deutschen Bahn in Aussicht gestellten Lärmschutzwände sei eine deutliche Minderung des Lärms zu erwarten. Die Bahn rüste diesbezüglich fleißig auf, aber leider gebe es ja auch noch andere Waggon-Betreiber. Die Ergebnisse der Untersuchung werden abschließend an die Europäische Union gemeldet.

Wer sehen möchte, wie hoch sein eigenes Grundstück belastet ist, findet wichtige Infos im Internet auf den Seiten: www.umweltdaten.landsh.de und www.laerm.schleswig-holstein.de Dort sind auch Umweltlärm-Karten einsehbar.

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