Pölitz : L 88: Bald wieder freie Bahn

Kein Durchkommen: Zwischen Krummbek und Schmachthagen sind die Schäden an der Landesstraße 88 besonders arg.
Kein Durchkommen: Zwischen Krummbek und Schmachthagen sind die Schäden an der Landesstraße 88 besonders arg.

Reparaturen sollen bis Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Sturm Zoran hatte Schäden für 40 000 Euro angerichtet.

shz.de von
05. August 2015, 06:15 Uhr

Die Landesstraße 88 zwischen dem Lasbeker Ortsteil Krummbek und dem Pölitzer Ortsteil Schmachthagen soll noch in den Sommeferien repariert werden. Seit dem Sturm Zoran Anfang Mai ist der Abschnitt voll gesperrt. Der Sturm hatte dort rund 100 Linden buchstäblich umgeweht beziehungsweise so stark beschädigt, dass sie gefällt werden mussten.

Auf einem weiten Abschnitt ist von der einstigen Allee nichts mehr zu sehen. Schlimmer noch: Die umgestürzten Bäume haben große Löcher in die Fahrbahn gerissen. Besonders an den Rändern ist die Straße teilweise weggebrochen.

„Wir sind jetzt im Vergabeverfahren für die Reparatur der Straße. Ende der Sommerferien sollen dort wieder die Schulbusse fahren können“, so Jens Sommerburg, Leiter des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr.

Die beiden betroffenen Gemeinden Pölitz und Lasbek haben sich mehr als nur eine Reparatur der durch den Sturm entstandenen Schäden erhofft. Sie haben sich für eine grundlegende und umfassende Sanierung der Landesstraße 88 ausgesprochen und entspreche Forderungen an den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr geschickt. Sommerburg: „Bei der Straße handelt es sich um eine untergeordnete Straße der Kategorie 2.“ Die letzte Verkehrszählung hätte ergeben, dass dort im Schnitt nur 300 Fahrzeuge täglich fahren. Zu wenig, um die Landesstraße mit einer höheren Priorität einzustufen. Es ist wohl auch nicht vorgesehen, dass auf der schmalen und kurvenreichen Landesstraße Geschwindigkeits- oder Gewichtsbeschränkungen eingerichtet werden.

Die Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Sturm haben bisher mit rund 40  000 Euro zu Buche geschlagen. „Wir hatten die Arbeiten an eine Fachfirma vergeben“, erklärt Jens Sommerburg. Die Firma hat den Verkaufswert des Holzes gegen den Arbeitsaufwand gegengerechnet. Dadurch fielen die Kosten so gering aus. Wie teuer jetzt die Reparaturen werden, steht noch nicht fest. „Das wird die Ausschreibung ergeben“, so der Behördenleiter weiter.



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