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Selbstkritisch : Kutzner nimmt Niederlagen auf seine Kappe

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Spieler von Tischtennis-Regionalligist TSV Bargteheide geht nach den Auftaktpleiten gegen den Hamburger SV (6:9) und den TuS Celle (7:9) hart mit sich ins Gericht. „Das war zu wenig“, sagt Kutzner über seine Bilanz im unteren Paarkreuz.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2013 | 08:00 Uhr

Ausreden sind nicht seine Sache: Fabian Kutzner ging nach den beiden Auftaktniederlagen seines TSV Bargteheide in der Tischtennis-Regionalliga hart mit sich selbst ins Gericht. „Den anderen Spielern kann man wenige Vorwürfe machen. Wir haben die Partien im unteren Paarkreuz verloren“, sagte Kutzner. Im unteren Paarkreuz, da stand er mit Teamkollege Clemens Velling an der Platte. Die Matchbilanz beider bei den Heimpleiten gegen den Hamburger SV (6:9) und den TuS Celle (7:9) war ernüchternd: Jeweils stand ein 0:4 zu Buche. „Das ist eindeutig zu wenig“, übte Kutzner Eigenkritik: „Wenn wir nur ein Spiel gewonnen hätten, hätte das ja schon für einen Punktgewinn reichen können.“

Für diesen notwendigen Punktgewinn hätten aber auch die Doppel sorgen können. Die Bilanz in den Teamduellen an der Platte war ähnlich mau: Nur eines von sieben Doppeln entschieden die Bargteheider für sich. Ole Markscheffel und Christian Velling bezwangen Pascal Tröger und Kai-Enno Kleffel vom HSV mit 3:0. Anschließend zogen die Hamburger mit vier Siegen davon, ehe Florian Keck und Torben Markscheffel im mittleren Paarkreuz verkürzten. Über 3:6 kämpften sich die Stormarner durch Ole Markscheffel (3:0 gegen Hartmut Lohse), Christian Velling (3:1 gegen Karsten Willhöft) und Torben Markscheffel (3:0 gegen Gerrit Weber) auf 6:7 heran. Ein Punkt schien greifbar nahe – doch Kutzner und Clemens Velling gaben die entscheidenden Zähler im unteren Paarkreuz ab.

Ähnlich verlief die Begegnung gegen den TuS Celle. Mit einem 0:3 aus den Doppeln gestartet, blieben Kutzner und Co. über 3:4 und 6:6 in Schlagdistanz. Torben Markscheffel brachte den TSV mit seinem 3:0 gegen Nils Hohmeier sogar mit 7:6 in Führung, doch Clemens Velling (0:3 gegen Björn Ungruhe) und Kutzner (0:3 gegen Tobias Körnig) verpassten den einen Punkt, der das Remis gesichert hätte. Im entscheidenden Doppel zogen dann Ole Markscheffel und Christian Velling gegen Niklas Matthias und Ungruhe mit 1:3 den Kürzeren.

„Unser Einsatz hat gestimmt“, versuchte Kutzner nach den Partien das Positive zu sehen: „Der HSV und auch Celle werden wohl in dieser Saison oben mitspielen. Und wir haben gesehen, dass wir mithalten können.“ Deshalb vermied der Bargteheide auch das Wort „Fehlstart“ und betonte: „Die Punkte waren nicht unbedingt eingeplant. Wir wissen, woran es lag, haben die Spiele analysiert – und jetzt fünf Wochen Zeit, uns auf das Duell mit Poppenbüttel vorzubereiten.“ Die Hamburger übrigens gelten ebenfalls als Favorit auf einen vorderen Platz.

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