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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 00:01 Uhr

Kupferrohr – hart und weich gelötet

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Beruf mit Zukunft: Junge Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik freigesprochen

19 Stormarner Lehrlinge im Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik haben jetzt ihre Gesellenprüfung bestanden. Die Palette der Ausbildungsfirmen reicht von Reinfeld über Travenbrück und Todendorf, bis hin nach Reinbek und Glinde.

Im ersten Jahr der dreieinhalb jährigen Lehre ist nach einer gemeinsamen Grundausbildung eine Fachbildung in vier Handlungsfeldern möglich – diese unterscheiden sich in Wasser-, Wärme- und Lufttechnik, sowie Umwelttechnik in erneuerbare Energien. Alle einzelnen Arbeitsschritte sind vom Prüfling eigenverantwortlich, als eine „Ganzheitliche Aufgabenstellung“, von der vorbereitenden Planung bis hin zur Fertigstellung des Werkauftrages auszuführen und endet mit der Übergabe an den Endkunden. Der praktische Teil der Prüfung bestand darin, nach der eigenen Planung, einen Heizkessel mit der „haustechnischen“ Ausstattung als Installationsarbeit zu verbinden. Das Verlöten von Trinkwasserleitungen an den Speicher stellte die Auszubildenden vor eine besondere Herausforderung – ebenso der abschließende elektrische Anschluss zur Wasserpumpe.

Im theoretische Teil waren im Fach Wirtschafts- und Sozialkunde, 25 Fragen aus dem Berufsalltag und der Wirtschaft zu beantworten. Das beste Gesamtergebnis aller Prüflinge erzielte Svend Seehaase, der die Note Zwei für Theorie und Praxis erhielt. Der Ahrensburger konnte wegen seiner besonders guten Leistungen die Lehrzeit um ein halbes Jahr verkürzen und wurde von der Sanitär-, Heizungs- und Klima Innung Stormarn zum Landeswettbewerb der Besten in Schleswig-Holstein vorgeschlagen. Zweitbester Auszubildender wurde Malte Holst aus Lasbek – ebenfalls mit der Note Zwei. Gefolgt vom Reinfelder Dennis Büssing, mit dem selben Ergebnis.

Eine besondere Auszeichnung erhielt Florian Thennig aus Lütjensee, der für sein außergewöhnliches soziales Engagement im Klassenverband von der Berufsschule geehrt wurde.

Parallel im Rahmen ihrer intensiven Ausbildungszeit, nahmen zwei Lehrlinge Leonardo de Gaetano und Rene Gasze) aus Stormarn, an einem sechswöchigen Austauschprogramm des Deutsch-Französischen Sekretariats der Partnerschule in Toulon teil. Hier gehörte neben dem Besuch der dortigen Berufsschule und dem betrieblichen Alltag, auch das französische Familienleben. Das Austauschprogramm hat nicht nur die Völkerverständigung zum Ziel, sondern soll auch die europäische Mobilität von gewerblichen Auszubildenden fördern.



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