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Stormarner Tageblatt

21. August 2017 | 02:51 Uhr

Kunst im Prozess

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Künstler Simon Mogli Surjasentana lässt ein Oldesloebild entstehen

Ein Kunstwerk bei der Entstehung zu verfolgen, kann spannend sein. Bei einem besonderen Kunstprojekts des Oldesloer Grafikers und Malers Simon Mogli Surjasentana ist das in den nächsten Wochen möglich. Mehrfach hat er in dem kleinen Café „Provence“ am Kirchberg gemalt. Zwischenzeitlich war er Mitglied eines Maltreffs, der sich im Sommer gerne direkt auf dem Kirchberg mit Staffelei präsentierte.

Jetzt verfolgt Simon Mogli Surjasentana seit drei Monaten eine neue Idee: „Ich möchte ein besonderes Bild der Stadt malen und die Gäste hier, können mir dabei zuschauen“, erklärt der 30-Jährige, der sich auch ansonsten kulturell in der Kreisstadt engagiert. So brachte er zum Beispiel einige „Wohnzimmerkonzerte“ mit überregional bekannten Musikern nach Oldesloe.

„Es passiert hier kulturell so Einiges“, weiß Surjasenta. Auch die Stadtgeschichte sei durchaus spannend. Die spielt in seinem neuen Bild eine tragende Rolle – neben Peter-Paul-Kirche, Markplatz sollen auch historische Personen zu entdecken sein. Die Vorbereitungen sind mittlerweile abgeschlossen.

„Ich werde jetzt jeden Freitag im oder vor dem Café daran weiterarbeiten. Die Woche über hängt es an der Wand, so dass man den Fortschritt erkennen kann“, sagt Surjasenta. „Es soll nicht einfach nur eine Ansammlung der bekanntesten Gebäude wie auf einer Touri-Postkarte sein, sondern speziell durch besondere Perspektiven und halt die Zusammenstellung. Es sind auch typtische Oldesloer Geschäfte – wie ein Blumenladen – geplant und das „Provence“ selbst natürlich“, sagt der gelernte Intensivkrankenpfleger, der immer noch den Wunsch in sich trägt, Kunst zu studieren. „Ich will das alles noch intensiver machen. Ich weiß für mich, dass ich Künstler bin und diesen Weg noch entschlossener gehen möchte“, sagt er.

Bewerbungen an Kunsthochschulen werde er in Angriff nehmen. Bis dahin soll dann auch das neue Oldesloebild fertig sein. „Es ist ein großes, besonderes, herausforderndes Projekt“, sagt er.

„Dass die Leute mir dabei zusehen können und das vielleicht auch kommentieren und den Fortschritt sehen, gehört für mich in diesem Fall total dazu“, sagt er. Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann es an diesem Freitag losgehen. „Ich denke, dass ich mindestens acht bis zehn Wochen daran arbeiten werde. Bis ungefähr Juni sollte ich dann fertig sein“, hofft er. „Ich bin gespannt, wer so vorbeikommt und mich bei der Arbeit besucht.“

 

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erstellt am 14.Mär.2016 | 15:02 Uhr

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