zur Navigation springen

Neuerwerbungen : Kunst als Förderung und kleine Wertanlage

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Kulturstiftung der Sparkasse Holstein erwirbt 16 Werke und stellt sie in der Galerie der Oldesloer Filiale aus.

Sie fördert Kunst aus dem Norden und das immer professioneller: Seit den 1990-er Jahren kauft die Kulturstiftung der Sparkasse Holstein Kunstwerke an und stellt sie in der Filiale in der Kreisstadt aus. Mittlerweile umfasst die Sammlung nahezu 250 Werke. 16 weiter sind in diesem Jahr hinzugekommen. Kuratorin Dr. Katharina Schlüter und Mitarbeiterin Julia Kölle – beide studierte Kunsthistorikerinnen – sowie Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein präsentierten jetzt die Neuerwerbungen.

Alle Arbeiten waren zuvor schon 2016 in Ausstellungen im Ahrensburger Marstall oder der Trittauer Wassermühle gezeigt worden. Von fast jedem, der an Ausstellungen im Jahr 2016 beteiligten Künstler, hat die Kulturstiftung der Sparkasse Holstein eine Arbeit erstanden. „Unser Fokus liegt dabei auf zeitgemäßer, neuer Kunst“, erläutert Schlüter. Manchmal falle die Entscheidung für ein bestimmtes Kunstwerk aber auch aus pragmatischen Gründen. Man wolle zwar auch ein für den jeweiligen Künstler durchaus typisches Werk zeigen, es müsse jedoch auch ausstellbar sein.

Ein Großteil der in jüngerer Vergangenheit angeschafften Bilder, Fotos und Skulpturen ist in der Galerie des Haues der Sparkasse Holstein in Bad Oldesloe zu besichtigen. „Jeder unserer Kunden oder Personen, die wir persönlich kennen, kann sich die Werke gerne auf Nachfrage anschauen. Jeden können wir dort allerdings nicht einfach so reinlassen. Das erlauben unsere Sicherheitsbedingungen nicht“, erklärt Martin Lüdiger. Doch für alle Kunstinteressierten wird es im Jahr 2017 drei offizielle, kompetent begleiteten Führungen durch die Sammlung geben. Diese finden amn 27. April, 6. Juli und 12. Oktober (jeweils 17 Uhr) statt.

Bei den Neuanschaffungen handelt es sich um die Werke „Element der Welt“ von Daecheon Lee (geboren 1976), „Dönermaler“ von Maxim Brandts (geboren 1986), „times“ und „mirror images“ von Wassermühlen-Stipendiatin Hannah Rath (geboren 1983), „Ufer“ und „Kolonie“ von Michael Struck (geboren 1982), „Untitled Scan I“ von Harald Popp (geboren 1974), sieben Werke von Thomas & Renee Rapedius (geboren 1975 und 1973), „Hoover I“ und „Hoover II“ von Philip Gaißler (geboren 1980), „o.T. (Schäferhund)“ von Carsten Rabe (geboren 1975) und „Kristallisationen“ von Daniela Wesenberg (geboren 1973).

Ein wichtiges Ziel der Stiftung sei es Künstler zu unterstützen, die sich noch auf ihrem Weg zu größerer Popularität befinden. „Wir gucken da schon genau hin und beraten uns im Stiftungsrat intensiv“, so Katharina Schlüter. Hier setzt der Stiftungsrat auf den guten Riecher von Kölle und Schlüter. „Es ist schön zu sehen, wie Künstler, die wir zunächst hier präsentiert haben, immer bekannter werden“, ist Martin Lüdiger erfreut. Nicht zuletzt seien die Anschaffungen für die Sammlung auf diese Weise auch kleine Wertanlagen.

 

zur Startseite

von
erstellt am 22.Dez.2016 | 06:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen