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Kulturmanager – alle dürfen mitentscheiden

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

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erstellt am 20.Nov.2014 | 10:58 Uhr

Dass so ein Kultur- und Bildungszentrum eine Leitung braucht, ist unbestritten. Aber wer soll auf diesen Posten und vor allem, wer trifft die Auswahl? Die SPD wollte für diesen Prozess Wulf Dau-Schmidt als Berater hinzuziehen.

Der Planer war jetzt im Hauptausschuss und beschwor den gemeinsamen Geist des KuB. Der besondere Reiz der Einrichtung bestehe aus der Verbindung von professioneller Kunst und freien Akteuren. Diese Kernidee sei in einem aufwändigen Prozess erarbeitet worden. Entsprechend mache der KuB-Manager auch nicht die Kultur. „Er holt ran, er bündelt, motiviert … das ist eine Netzwerktätigkeit“, so Dau-Schmidt. Deshalb sei auch eine Verzahnung mit der Verwaltung sehr wichtig.

Anfänglich gab es noch Diskussionen darüber, ob der Arbeitskreis an der Auswahl beteiligt werden könne. Hauptamtsleiter Malte Schaarmann lehnte das unter Hinweis auf den Datenschutz ab. Außerdem liege die Entscheidungshoheit nicht bei einem Gremium, sondern ausschließlich beim Bürgermeister. Aus der Diskussion kristallisierte sich ein Kompromiss heraus. Die Verwaltung trifft eine Vorauswahl. Mitglieder des Arbeitskreises bekommen dann die Möglichkeit, Bewerber, die zum Vorstellungsgespräch geladen werden, kennen zu lernen, sich ein Bild zu machen und ein Votum abzugeben. Zudem soll der Arbeitskreis möglichst schnell wieder einberufen werden, um einen Kriterienkatalog, nach dem die Bewerber bewertet werden, zu erstellen. Dieser Kompromiss wurde einstimmig angenommen. Lediglich Patricia Rohde (FBO) enthielt sich.

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