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Stormarner Tageblatt

21. August 2017 | 21:59 Uhr

Bad Oldesloe : KuB-Arbeiten voll im Plan

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Im Frühjahr 2016 soll der Bau des Kultur- und Bildungszentrums in Bad Oldesloe abgeschlossen werden.

Es ist aktuell das zentrale „Leuchtturmprojekt“ in der Kreisstadt: das Kultur- und Bildungszentrum zwischen dem historischen Rathaus und dem Bürgerpark direkt am Beer-Yaacov-Weg. Die Arbeiten des vom Land geförderten Millionenprojekts kommen gut voran und die Kulturschaffenden sind bereits gespannt, wie ihre Räumlichkeiten aussehen werden. Langsam nehmen sie so sehr Gestalt an, dass sich die Vertreter der Volkshochschule, Musikschule von Klangstadt und der Oldesloer Bühne ein Bild davon machen können, was sie erwartet und welche Möglichkeiten sich bieten.

Auch wenn es aktuell von außen ein wenig so aussieht, als würde nicht viel passieren, arbeiten die Handwerker innerhalb des Gebäudes auf Hochtouren.

Ein Blick in den Rohbau zeigt, was es alles zu tun gibt. Massig Kabel für Strom und die EDV sowie Internetanlagen werden verlegt, Wände eingezogen, Treppen gebaut und akustische Dämmungen installiert. Auch die Heizung soll natürlich noch vor dem Winter angeworfen werden.

Auch im Außenbereich ist Kämmerin Mandy Treetzen optimistisch, dass noch in diesem Jahr die Glasfassade geschlossen werden kann.

Diese Arbeiten sind temperaturabhängig, schreiten aber sehr gut voran. „Wir sind aktuell absolut im Zeitplan. Wir werden die Gebäude zum Winter dicht haben und das war natürlich ein großes Ziel. Wir können an der Fertigstellung des Baus im Frühjahr festhalten“, so Treetzen.

Sehr weit ist bereits der Bau der geräumigen Probenbühne im hinteren Bereich. Ein Gebäude, dass von vielen Kulturschaffenden aufgrund der großen Fensterfront zum Wanderweg hin bereits als echtes Highlight des Gesamtbaus gesehen wird. Doch auch der Mehrzwecksaal in dem Theaterabende, Konzerte und die Stadtverordnetenversammlungen über die Bühne gehen sollen, nimmt Form an.

Für den kleinen Gastrobereich im vorderen Teil des Erdgeschosses wird aktuell nach einer praktikablen, aber zugleich charmanten Lösung gesucht. Direkt neben diesem wird später die Stadtinfo einziehen. Auch die Büros von KuB-Managerin Inken Kautter sowie Agnes Heesch vom Stadtmarketing oder Joachim Wiebers vom Veranstaltungsmanagement werden ab 2016 hier ihren Platz finden.

Die Kulturschaffenden überlegen sich bereits, wie die Eröffnungsfeier ausgestaltet werden könnte. Egal ob Schauspieler, Klangstädter oder Musikschüler – die Ideen, was man mit den neuen Möglichkeiten anfangen kann, wachsen quasi wöchentlich. Gebündelt werden sie im KuB-Beirat, in dem neben den zukünftigen Nutzern auch Vertreter aus der Lokalpolitik und natürlich Inken Kautter gemeinsam diskutieren.

Wann wer genau einzieht und wann es eine Eröffnungsfeier geben wird, wird jetzt gemeinsam im Beirat abgestimmt. „Ich hoffe, dass es gelingt, dass Gebäude als ein echtes Zentrum so zu beleben, wie wir es uns in der kompletten Planungsphase gemeinsam vorgestellt haben“, sagt Treetzen. „Es ist eine Herausforderung, aber auch eine schöne Möglichkeit“, ergänzt Christian Bernardy von Klangstadt.

 

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erstellt am 26.Okt.2015 | 06:00 Uhr

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