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Stormarner Tageblatt

15. Dezember 2017 | 00:02 Uhr

Reinfeld : Kritische Fragen vor der Landtagswahl

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Schüler der Immanuel-Kant-Schule in Reinfeld testen Politik-Experten. Sie organisierten eine Podiumsdiskussion.

shz.de von
erstellt am 28.Apr.2017 | 16:16 Uhr

„Die Erstwähler an unserer Schule sollen die Parteien kennenlernen und sich ein Bild von den einzelnen Parteiprogrammen machen“, sagt Schülersprecher Marvin Ladwig (18), der selbst zum ersten Mal bei der Landtagswahl zur Wahlurne gehen wird. Mit der Fachschaft Wirtschaft und Politik und dem Verband politischer Jugend Schleswig-Holstein hat er an der Immanuel-Kant-Schule (KGS) eine Podiumsdiskussion organisiert für alle ab der 10. Klasse.

„Wir haben alle Landtagsparteien eingeladen und die, die eventuell in ihn einziehen könnten“, so der Schülersprecher. Diese stellten sich in der Aula den Fragen der Erstwähler. Freudig begrüßt von den rund 200 Schülern wurden Hendrik Holtz (Die Linke, früher Schüler der KGS), Lars Schalnat aus Lübeck (Jusos), Malte Klüver (Grüne Jugend, Sprecher des Landesvorstandes) aus Kiel, Uli König (Piraten, MdL) aus Rethwisch, Christopher Vogt (FDP, MdL) aus Bad Oldesloe und Claus-Christian Claussen (CDU, Landtagskandidat für Stormarn Nord) aus Bargteheide.

Nach der Vorstellung der Parteiprogramme wurden die Podiumsteilnehmer mit Fragen regelrecht bombardiert:
Wie stehe es mit der Digitalisierung, dem Straßenbau, der Bildungschancen, den Chancen auf einen bezahlbaren Studienplatz, mit G8/G9?

Nach der Diskussion trafen sich die Schüler zu einem Austausch mit den Politikern in den Klassenräumen. „Ich fand die Diskussion nicht so steif und sehr unterhaltsam“, so Schülerin Emely aus dem zwölften Jahrgang. Auch Klassenkameradin Yesim fand die Erfahrung, mit jungen Politikern hautnah zu diskutieren, bereichernd. „Wir werden auf jeden Fall zur Wahl gehen“, so die 18-jährigen Erstwählerinnen. Schulkamerad Lennart ist mit Blick auf die Landtagswahl skeptischer: „Gern würde ich wissen, ob sie all die Wahlversprechen, die sie hier geäußert haben, auch tatsächlich umsetzen können“.

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