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Favoritensieg : Kreispokal: WSV Tangstedt feiert Schützenfest beim SVG

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Kreisliga-Fußballer geben sich bei 7:0 gegen B-Klassisten keine Blöße. Drei Partien mussten derweil abgesagt werden.

Was am Dienstag bereits begonnen hatte, setzte sich am Donnerstag fort: In der ersten Runde des Fußball-Kreispokals kam es auch am zweiten Spieltag zu einigen Spielausfällen. Aufgrund von Personalproblemen verzichtete Verbandsliga-Absteiger TSV Trittau auf die Begegnung gegen Verbandsliga-Aufsteiger Preußen Reinfeld. Auch die Kickers Ahrensburg (Kreisklasse C) sagten ihr Spiel gegen Kreisligist TSV Bargteheide ab. Die Weinroten stehen damit ebenso wie die Karpfenstädter kampflos in Runde zwei.

Derweil musste das Duell der beiden Verbandsligisten SSC Hagen Ahrensburg und SSV Pölitz aufgrund der Platzverhältnisse abgesagt werden. War am Dienstag noch der starke Regen schuld an Spielausfällen, machte am Donnerstag in Ahrensburg die Hitze, die das Granulat auf dem Kunstrasenplatz verklumpen ließ, den Teams einen Strich durch die Rechnung. „Da konnte ich ein Spiel nicht verantworten“, begründete Hagens Platzwart und stellvertretender Spartenleiter Jens Mommsen die Absage. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Die drei anderen ausstehenden Spiele wurden unterdessen terminiert. Die FSG Südstormarn empfängt den VfL Tremsbüttel ebenso wie der SV Siek den SV Hammoor am Dienstag, den 1. September, um 19.30 Uhr. Die Partie des Delingsdorfer SV gegen den FC Ahrensburg findet am Donnerstag, den 3. September, um 19.30 Uhr statt.


SV Grosshansdorf – WSV Tangstedt 0:7 (0:3)
Der Kreisligist aus Tangstedt gab sich gegen den wacker kämpfenden B-Klassen-Vertreter keine Blöße. „Das Ergebnis geht so in Ordnung“, musste am Ende auch Großhansdorfs Trainer Frank Witte eingestehen. Dennoch war er mit der Leistung seiner Elf zufrieden. „Wir hätten nur in der Abwehr konzentrierter spielen sollen“, bemängelte er. Die WSV-Führung hatte Andreas Meyer nach acht Minuten erzielt. Noch vor der Pause ließen Jendrik Bauer (33.) und per Eigentor Daniel Laß (35.) keine Zweifel daran aufkommen, welches Team in die zweite Pokalrunde einziehen würde. Nach dem Seitenwechsel verwandelten Kadir Candir (49., 84.), Jan-Philipp Meier (67.) und Bauer (90.) das Ergebnis in ein Schützenfest – ein SVG-Debakel verhinderte Großhansdorfs Schlussmann Sebastian Ollesch, der nach kleinen Unsicherheiten zu Beginn am Ende noch zum besten Akteur der Hausherren avancierte.


VfR Todendorf – SC Elmenhorst 0:3 (0:1)
Der SC Elmenhorst hatte im ersten Durchgang Mühe mit einem unbequemen Gegner. Das Team von Trainer Mirko Stapelfeldt ließ lediglich den Treffer von Jan-Hendrik Jobmann (22.) zu. Im zweiten Durchgang sorgte ein Eigentor von Christoph Möller (60.) zum 0:2 für einen herben Dämpfer beim B-Klassisten und gleichzeitig für die zweite Luft beim SCE. Der Kreisligist, spielerisch und technisch ohnehin überlegen, spielte nun seine Qualitäten aus, erhöhte durch Alexander Agne auf 3:0 (77.) und verpasste sogar noch einen deutlicheren Erfolg.


Tralauer SV – SG Union/Grabau 0:1 (0:0)
Die Revanche ist nicht geglückt: Hatte der Tralauer SV im Punktspiel am vergangenen Wochenende noch mit 2:4 das Nachsehen gegen die SG, gab es nun auch im Kreispokal eine 0:1-Niederlage im Duell der beiden A-Klassisten. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte TSV-Trainer Frank Tuchlinsky, dessen Team nach der Gelb-Roten Karte (wiederholtes Foulspiel) für Timo Szelag (55.) 35 Minuten lang in Unterzahl spielen musste. Mit einem Mann mehr auf dem Platz gelang Union durch Victor Oberst der glückliche Siegtreffer (75.).


TSV Zarpen – VfL Oldesloe 0:2 (0:0)
Der TSV Zarpen ließ den Kreisligisten zunächst nicht zur Entfaltung kommen. Erst nach dem Seitenwechsel mischten sich Unkonzentriertheiten in das Spiel des A-Klassisten, der prompt das 0:1 durch Lukas Schacht kassierte (58.). Acht Minuten später sorgte Jan Beyer dann für die Entscheidung zugunsten des VfL.
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