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Kreis Steinburg : Kreishaus - jetzt kommt Detailplanung

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Landrat und Mitarbeiter froh über das Votum der Politiker/Bis Ende des Jahres soll grobe Kostenschätzung vorliegen

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2013 | 07:57 Uhr

Kreis Steinburg | Der Kreistag hat sich entschieden - das Kieler Architekturbüro bbp soll das neue Kreishaus planen und bauen. Landrat Torsten Wendt und auch die betroffenen Mitarbeiter der Kreisverwaltung sind erleichtert: "Das Projekt "Teilweiser Kreishausneubau" geht voran, jetzt kann konkret geplant werden", so der Verwaltungschef.

Der Kreistag hatte in seiner Sitzung am 24. April mehrheitlich entschieden, dass der zweite Preisträger des Architektenwettbewerbs mit der Realisierung des Objekts auf der Grundlage des vorgestellten Entwurfs beauftragt werden soll (wir berichteten). "Damit sind die Weichen gestellt und wir sind dem Ziel, den maroden Anbau durch einen Neubau zu ersetzen und Kollegen der Kreisverwaltung angemessene Arbeitsbedingungen anbieten zu können, einen großen Schritt näher", betont der Landrat. "Die derzeitigen Arbeitsbedingungen sind so unzumutbar, dass über kurz oder lang eine Nutzungsuntersagung des Gebäudeteils unvermeidlich wäre." Froh sei man in der Verwaltung auch über die Entscheidung, dass Einzelbüros eine Raumbreite von drei Metern nicht unterschreiten sollen. Kleinere Räume wären - gerade in kundenintensiven Bereichen - weder funktional, noch mitarbeiter- oder besucherfreundlich.

Gefallen ist die Entscheidung, mit wem es weitergeht. Wie es weitergeht, wie die Planung im Detail aussehen soll, wird in den nächsten Monaten erarbeitet. "In dieser nächsten Phase werden auch die Anregungen, Wünsche und Bedenken aus der Bürgerbefragung der Kreisverwaltung und des Öffentlichkeitstermins im Kreistagssaal berücksichtigt." Die Auswertung der im Herbst vergangenen Jahres durchgeführten Fragebogenaktion der Kreisverwaltung hatte ein sehr buntes Meinungsbild ergeben. Die Notwendigkeit eines Neubaus war für die ganz große Mehrheit der Befragten unbestritten. Die Tatsache, dass der bestehende Baukörper so marode ist, dass eine Sanierung grundlegende Mängel nicht beseitigen könnte, sei vor allem für diejenigen, die die Chance für einen Besichtigungstermin genutzt haben, ohne Zweifel nachvollziehbar gewesen, betont der Landrat. Der zweite Preisträger werde von denjenigen, die sich in der Umfrageaktion engagiert haben, als Favorit mitgetragen. Bevor es in die detaillierte Planung geht, hat aber zunächst einmal der Hauptausschuss des Steinburger Kreistages in seiner Sitzung Ende Mai die Aufgabe, den Auftrag an das Architekturbüro bbp zu vergeben.

Anschließend werden sich die Fachleute des Kreisbauamtes mit den Architekten zusammensetzen, um den Vorentwurf so zu überplanen, dass er genehmigungsfähig ist. Bis Ende des Jahres soll die HU-Bau (Haushaltsunterlagen Bau), die grobe Kostenschätzung für alle Gewerke erstellen. "In enger Abstimmung mit der Stadt Itzehoe ist beabsichtigt, ebenfalls noch in diesem Jahr den Bauantrag vorzubereiten." Außerdem müsse ein Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplanes gestellt werden.

Bis zum ersten Spatenstich ist nach Ansicht von Torsten Wendt noch viel zu tun. "Wichtig aber ist, dass es vorwärts geht, zum einen, um tragbare Arbeits- und Beratungssituationen zu schaffen, aber auch als Entscheidung für den Behördenstandort Itzehoe und als Zukunftsperspektive für unseren Kreis Steinburg."

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