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Stormarner Tageblatt

16. Dezember 2017 | 02:43 Uhr

Kreis kulturell stärken

vom

Kultur und ihre Förderung auf Kreisebene

shz.de von
erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Unter den Ausschüssen des alten Kreistags arbeitete in der vergangenen Legislaturperiode der Schul-, Kultur- und Sportausschuss interfraktionell erfolgreich an den Vorhaben zur Förderung der Kultur in Stormarn: unter anderem Erneuerung der "kulturpolitischen Leitlinien"; die Vereinbarung "Stormarn kulturell stärken". Der Kreis sowie seine wichtigsten Stiftungen vereinbarten, "die Kulturarbeit zum Nutzen der in der Region Stormarn lebenden beziehungsweise die Region besuchenden Menschen durch neue und/oder optimierte kulturelle Angebote zu stärken".

Mit dem besonderen Augenmerk auf kulturelle und Bildungsangebote "für Kinder und Jugendliche". Zum guten Ruf des Kreises, wirtschaftlich ansehnlich dazustehen, käme die Ausstrahlung der Kultur. Aber wozu Kultur?

Kritiker der europäisch-amerikanischen Zivilisation rügen seit einem Jahrhundert, über dem "Lebensmittel" (Ökonomie) geriete der "Lebenszweck" (Kultur) unter die Räder. Überdies sei Kultur nicht nur etwas am Rande, nicht Aufpolierung des Alltags, wenn überhaupt bezahlbar. Sie ist in Wahrheit das glückliche Leben für alle, mit freiem Zugang zur Bildung, Wissenschaft, Kunst.

Die Debatte darüber wird gerade derzeit in der anglo amerikanischen Welt intensiv geführt, wie es die Sommerausgabe des Magazins "Time" beweist (Juli 2013), die auf dem Titelblatt als Hauptthema ankündigt: "The Pursuit of Happiness." Erringung des Lebensglücks. Der Idealismus hält fest am Ziel des "größtmöglichsten Glücks der größtmöglichen Zahl".

Für Kommunalpolitiker eine vorrangige Aufgabe, ihm den Boden zu bereiten. Der jetzige Kulturausschuss wird hoffentlich den Ball aufnehmen, den der vorige ins Spiel gebracht hat.

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