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Bargteheide : Kräftige Verstärkung für Bargteheider Verwaltung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Acht Mitarbeiter mehr im Kernbereich – vier weitere für Außenstellen vorgesehen.

Die Bargteheider Stadtverwaltung wird aufgestockt. Acht Mitarbeiter sollen die Kernverwaltung verstärken und vier weitere die Außenstellen entlasten. „Die Stadtvertretung muss noch zustimmen“, sagt Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht. Das soll während der nächsten Sitzung am Donnerstag, 2. November, geschehen. Die Bürgermeisterin ist guter Hoffnung, denn im Vorfeld haben die Kommunalpolitiker dem im Haupt- und Sozialausschuss bereits einhellig zugestimmt.

Gleichzeitig wird die Verwaltungshierarchie neu gegliedert. Statt Abteilungen gibt es dann Fachbereiche. Ein fünfter Fachbereich Bau und Liegenschaften kommt neu hinzu. Der Handlungsbedarf sei in den Fraktionsgesprächen und in kleiner Runde mit Politik und Verwaltung deutlich geworden, so die Bürgermeisterin. Auch eine Mitarbeiterbefragung durch externe Fachleute zu Arbeitsbelastung und -zufriedenheit habe Schwachstellen erkennbar gemacht. Reibungsverluste seien so deutlich geworden. „Wir haben das gemeinsam abgewogen und erkannt, dass die Aufgaben der Verwaltung schleichend gewachsen sind.“

Sechs neue Mitarbeiter werden dafür eingestellt. Die restlichen Aufgaben werden durch längere Arbeitszeiten aufgefangen. Neu sind volle Stellen für EDV und Informationstechnik, für Stadtplanung und Infrastruktur, für Organisation und Gremienbetreuung, für Schulen und Geschwistermäßigung sowie die Leitung des Fachbereichs Bau und Liegenschaften und eine Stabsstelle zur Bürgermeisterin. Hinzu kommen zwei Stellen für den Bauhof und eine halbe für die Stadtbibliothek. Um jeweils zehn Stunden werden die Kontingente für Kultur und Veranstaltungen und fachübergreifende Assistenz erhöht. Für die Bibliothek sind 4,5 Zusatzstunden geplant. Schließlich ist eine Stelle für Vergaben vorgesehen, die sich die Stadt und das Amt Bargteheide-Land voraussichtlich teilen wollen.

Insgesamt steigt die Mitarbeiterzahl damit rechnerisch um 12,03 Stellen oder 8,93 Prozent. Insgesamt 172 Mitarbeiter zählen dann die Verwaltung und ihre Außenstellen. Damit ist eine Mehrbelastung des Haushalts von etwa 500  000 Euro verbunden. Insgesamt steigen die Personalkosten im kommenden Jahr auf 7,4 Millionen Euro.

„Das ist eine Investition in unsere Zukunft“, so Birte Kruse-Gobrecht. Ziel der Umgliederung sei auch eine Stärkung der fachlichen Kompetenzen, der Aufbau einer zweiten Führungsebene und die Förderung der Personalentwicklung. Der Umsetzungsprozess werde etwa ein Jahr in Anspruch nehmen. Falls sich dabei noch Ungereimtheiten ergäben, werde in Absprache mit dem Personalrat Abhilfe geschaffen. Der Platz im Rathaus reiche aus. „Wir müssen nur etwas enger zusammenrücken“, sagt die Bürgermeisterin.

Außerdem entscheidet die Stadtvertretung über die Anschaffung von zwei Fahrzeugen für die Freiwillige Feuerwehr. Ein Löschgruppenfahrzeug 20 soll zwar erst im kommenden Jahr angeschafft werden. „Wegen der langen Bestellfrist ist das schon jetzt nötig“, sagt Büroleiter Herbert Szech. Die Ausschreibung habe ergeben, dass die Kosten statt der veranschlagten 370 000 Euro auf 410 000 Euro steigen werden.

>Die Sitzung der Stadtvertretung am Donnerstag, 2. November, beginnt 19 Uhr im Stadthaus.






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