Kooperationsvertrag für die Bildung

Kooperationsvertrag wird unterschrieben: (v. li.)Prof. Dr. Michaela Oesser, Institutsleitung und Geschäftsführung des KIN, Prof. Dr. Arne Pietsch, FH Lübeck und Udo Runow,
Kooperationsvertrag wird unterschrieben: (v. li.)Prof. Dr. Michaela Oesser, Institutsleitung und Geschäftsführung des KIN, Prof. Dr. Arne Pietsch, FH Lübeck und Udo Runow,

Duales Studienmodell für Lebensmitteltechniker besiegelt

shz.de von
09. Dezember 2013, 00:34 Uhr

Eine erste Kooperation zwischen einem regionalen Berufsbildungszentrum und der Fachhochschule Lübeck ist perfekt. Udo Runow, Schulleiter und Geschäftsführer der Walther-Lehmkuhl-Schule, (WLS) und Prof. Dr. Arne Pietsch, Studiengangsleiter „FoodProcessing“ an der FH Lübeck, unterzeichneten einen Kooperationsvertrag.

Die WLS, eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR), ist das Regionale Berufsbildungszentrum der Stadt Neumünster für Gewerbe und Technik. Zum Ausbildungsangebot der WLS gehören mehr als 40 gewerblich-technische sowie gestalterische Berufe auch Fachkraft für Lebensmitteltechnik.

Eine Berufsausbildung im Bereich der industriellen Lebensmittelverarbeitung ist Voraussetzung für das Studium Food Processing. Die FH Lübeck bietet den Studiengang und den Abschluss „Bachelor of Engineering“ seit dem Wintersemester 2011/2012 an. Das Studium in dualer Art bedeutet in dieser Konstellation, dass die Ausbildung zum Lebensmitteltechniker überlappend mit dem Studium erworben werden kann. Dabei absolvieren die Schüler im ersten Unterrichtsjahr drei statt der üblichen zwei Lehrblöcke und sind ab dem zweiten Lehrjahr von der Anwesenheitspflicht an der Berufsschule befreit. Die Prüfungen werden in gewohnter Weise abgelegt. Der Studienbetrieb an der FH Lübeck läuft im Anschluss an das erste Berufsschuljahr.

Die praktischen Unterrichtseinheiten finden im gut ausgestatteten Schullabor KIN-Fachschule für Lebensmitteltechnik in Neumünster statt. „Wir als Lebensmittelinstitut freuen uns über die neue Kooperation der WLS mit der FH Lübeck. Damit erweitern wir unsere Möglichkeiten der wissenschaftlichen Weiterbildung am Standort Neumünster und sehen die Chance für einen direkten und verkürzten Weg in ein Hochschulstudium“, sagte Prof. Dr. Michaela Oesser aus der KIN-Geschäftsführung.

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