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Fußball-Kreisliga : Konkurrenz patzt, Elmenhorst siegt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Spitzenreiter SSV Pölitz und Titelfavorit Preußen Reinfeld mussten sich am achten Spieltag in der Stormarner Fußball-Kreisliga jeweils mit einem Remis begnügen. Der SC Elmenhorst hingegen bezwang den TSV Bargteheide mit 2:0 und verbesserte sich auf Rang zwei.

Titelfavorit SV Preußen Reinfeld ist im Nachbarschaftsderby gegen den SV Hamberge nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Weil jedoch auch Spitzenreiter SSV Pölitz in der Fußball-Kreisliga nur einen Punkt verbuchte (0:0 gegen VfL Rethwisch), haben die Karpfenstädter weiterhin nur drei Zähler Rückstand auf den Ligaprimus. Allerdings fielen die Preußen auf Rang drei zurück. Denn der SC Elmenhorst setzte sich im Spitzenspiel des achten Spieltages gegen TSV Bargteheide mit 2:0 durch, verbesserten sich auf den zweiten Tabellenplatz und ist somit der große Gewinner des achten Spieltages.

 


SV Preußen Reinfeld – SV Hamberge 1:1 (0:0)

„Leider haben wir uns unter Wert verkauft. Erst im zweiten Abschnitt haben wir versucht, das Ding umzubiegen“, sagte Reinfelds Co-Trainer Christopher Naatz. Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte steigerten sich beide Teams nach dem Wechsel. Nach einem Foul an Yannick Lütjohann erzielte Felix Dankert per Strafstoß die SVP-Führung (70.). „Danach hatten Dennis Lie und Lütjohann die Chance, den Vorsprung auszubauen. Leider waren wir heute jedoch nicht in der Verfassung nachzulegen“, erklärte Naatz. Das rächte sich. Denn eine der wenigen Möglichkeiten der Gäste nutzte schließlich Michael Dalinger (78.) zum 1:1-Endstand.

Tore: 1:0 Felix Dankert (70., FE), 1:1 Michael Dalinger (78.).

 

SSV Pölitz – VfL Rethwisch 0:0
Der Aufsteiger entführte einen unerwarteten Punkt aus Pölitz. Durch die Patzer der Konkurrenz bleibt der SSV aber weiterhin an der Tabellenspitze. In einer ausgeglichenen Partie taten sich die Gastgeber schwer. Die wenigen Chancen auf beiden Seiten wurden durch gut organisierte Defensivreihen vereitelt, sodass am Ende eine Nullnummer zu Buche stand.

Tore: Fehlanzeige.

 

SC Elmenhorst – TSV Bargteheide 2:0 (0:0)
Ein fußballerischer Leckerbissen war es nicht, das Kreisliga-Spitzenspiel zwischen dem SC Elmenhorst und Ortsnachbar TSV Bargteheide lebte in erster Linie von der Spannung. Das Kämpferische dominierte, das Spielerische blieb auf der Strecke. Am Ende interessierte dies allerdings die Gastgeber herzlich wenig. Mit 2:0 (0:0) hatten die Schützlinge von SCE-Coach Georg Jobmann die Nase vorn und verbesserten sich auf den zweiten Tabellenplatz.


Im ersten Durchgang enttäuschten die Gastgeber. „Zum Glück hatten wir Marcel Kapffer im Tor“, sagte SCE-Coach Jobmann, dessen Schlussmann zwei hundertprozentige Chancen der Bargteheider vereitelte. „Das 0:0 zur Pause war also durchaus glücklich“, wusste Jobmann. Nach Wiederanpfiff legten die Elmenhorster allerdings eine Schippe drauf. Zwar blieben die Gäste feldüberlegen, kamen aber kaum noch zu Chancen gegen die gut verteidigende Jobmann-Elf, die ihrerseits ebenfalls nur wenige Möglichkeiten besaß. Und so musste eine Standardsituation herhalten: Einen Freistoß Alexander Agnes köpfte Christopher Moses zur SCE-Führung ein. Die Partie blieb auf des Messers Schneide – und wurde erst in der Schlussminute entschieden. Bargteheides Keeper Tim Westphal eilte bei einem Standard in der Schlussminute mit nach vorn, um den Ausgleich zu erzwingen. Doch vergebens: der Ball wurde abgefangen und Trainersohn Jan-Hendrik Jobmann (Foto re., hier gegen Cedric Szalowski) setzte die Kunstlederkugel aus 40 Metern zum 2:0-Endstand ins verwaiste TSV-Tor.


Tore: 1:0 Christopher Moses (55.), 2:0 Jan-Hendrik Jobmann (90.).

 

FSG Südstormarn – Witzhaver SV 2:3 (1:2)
FSG-Coach Reiner Gösch war optimistisch, dass seine Elf aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hatte. Und in der Tat verschliefen die Südstormarner dieses Mal nicht die Anfangsphase – ganz im Gegenteil: Früh traf Timo Vollert zur FSG-Führung. Doch dann brachte ein Doppelschlag des WSV die Gastgeber völlig aus dem Rhythmus. „Nach dem Rückstand waren wir geschockt“, gestand Gösch, dessen Team in der zweiten Halbzeit zwar wieder die Kontrolle übernahm, selten aber zwingend vor das WSV-Tor kam. Und so sorgte ein erfolgreich abgeschlossener Konter der Gäste für die Vorentscheidung (77.). Sascha Bern brachte die FSG zwar auf 2:3 (85.) ran, zu mehr aber sollte es nicht reichen. „Wir waren im Angriff danach leider viel zu hektisch“, wusste Gösch.

Tore: 1:0 Timo Vollert (12.), 1:1 Stefan Röhrs (15.), 1:2 Benjamin Braun (17.), 1:3 Benjamin Bergmann (77.), 2:3 Sascha Bern (85.).

 


TuS Hoisdorf – Türkspor Oldesloe 5:2 (4:0)

Läuferisch, spielerisch, individuell – die Gastgeber waren in vielen Bereichen besser, brannten in der ersten halben Stunde ein wahres Feuerwerk ab. Nach der 4:0-Pausenführung kassierte Hoisdorf den beinahe schon obligatorischen schnellen Gegentreffer. „Das hat meine junge Mannschaft verunsichert“, sagte TuS-Coach Karsten Fleischer, dessen Elf auch noch das 4:2 schlucken musste. Doch Hoisdorf stabilisierte sich, legte durch Midalov das 5:2 nach und brach damit den Widerstand der Oldesloer.

Tore: 1:0 Tom Dreger (9.), 2:0 Sebastian Kinsel (20.), 3:0 Margomed Midalov (25.), 4:0 Midalov (30.), 4:1 (46.), 4:2 (60.), 5:2 Midalov (75.).

 


TSV Zarpen – SSC Hagen Ahrensburg II 2:5 (1:4)
Eine starke erste Hälfte reichte der SSC-Reserve zum Sieg. „Wir haben die Fehler Zarpens gnadenlos bestraft“, sagte SSC-Coach Andreas Krüger. Durch einen Doppelpack von Paul Kappner (14., 17.) gingen die Gäste mit 2:0 in Führung. Zwar brachte Tobias Kruse den TSV wieder heran. Doch in der Folge nutzten die Ahrensburger zwei Unachtsamkeiten in Zarpens Hintermannschaft, um durch einen Doppelpack von Fabian Lindner auf 4:1 davonzuziehen. Kurz nach Wiederanpfiff machte Felix Last mit seinem Treffer zum 5:1 alles klar. Torben Lütjohann konnte für Zarpen nur noch Ergebniskosmetik betreiben. „In der ersten Halbzeit standen wir in der Defensive einfach schlecht. Auf der zweiten Halbzeit können wir aber aufbauen“, versuchte Zarpens Co-Trainer Dieter Ohm der Pleite noch etwas Positives abzugewinnen.

Tore: 0:1, 0:2 Paul Kappner (14., 17.), 1:2 Tobias Kruse (20.), 1:3, 1:4 Fabian Lindner (32., 38.), 1:5 Felix Last (48.), 2:5 Torben Lütjohann (72.).

 


SV Meddewade – WSV Tangstedt II 4:3 (3:1)

Der SVM landete seinen dritten Saisonsieg. „Der war hochverdient. Wir hatten das Spiel im Griff und haben uns auch von Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen lassen“, freute sich SVM-Trainer Heiko Henneking. Nach einem verschossenen Foulelfmeter erzielte Kaschner im Gegenzug die WSV-Führung. „Meine Jungs haben sich nicht beirren lassen“, meinte Henneking, dessen Team den Rückstand bis zur Pause durch Nils Alexander Huth (2) in eine 3:1-Führung drehte. Nach dem Seitenwechsel legte Meddewade Treffer Nummer vier nach. Tangstedts Reserve gab zwar nicht auf, doch der Anschlusstreffer viel zu spät.

Tore: 0:1 Heiko Kaschner (12.), 1:1, 2:1 Nils Huth (18., 34. FE), 3:1, 4:2 Jonas Stolp (45., 73.), 3:2 Andre Bolke (49.), 4:3 Sascha Kausch (88.).

Gelb-Rote Karte: Heiko Kaschner (WSV, 90.+1, Meckern).

Bes. Vork.: Jan Piechota (SVM) setzt Foulelfmeter an den Pfosten (11.).

 


FC Ahrensburg – Bargfelder SV 0:15 (0:4)
Zwei Mal aufgrund von Personalnot nicht angetreten und nun auch noch eine 0:15-Packung gegen Bargfeld – der FC Ahrensburg gibt derzeit kein gutes Bild ab. Entsprechend bedient war Coach Udo Stroinski nach dem Schlusspfiff: „Ich sehe keine Zukunft mehr und habe meinen Spielern gesagt, dass sich jeder ernsthaft überlegen soll, ob er noch weiter Fußball spielen will.“
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erstellt am 24.Sep.2013 | 06:00 Uhr

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