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Klinik-Küche kocht künftig für die Kinder

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Schulmensa bekommt professionelle Versorgung

„Es hat in der Vergangenheit immer wieder Probleme gegeben, umso mehr freuen wir uns über diese neue Lösung.“ Die „neue Lösung“, die Großhansdorfs Bürgermeister Janhinnerk Voß gestern sichtlich erleichtert bekanntgab, betrifft das Catering für die Mensa des Schulzentrums Großhansdorf an der Sieker Landstraße. Nach den Sommerferien wird die Küche der Lungen-Clinic Großhansdorf die Versorgung der rund 1500 Schüler übernehmen. Die Schulmensa wird derzeit noch von einem Catering-Unternehmen aus dem Hamburger Umland betreut. Das bedeutet: Das Essen kommt vorgefertigt an und wird in der Küche der Schulmensa aufgewärmt.

Das wird nach den großen Ferien anders: „Wir bereiten das Essen hier in der Mensaküche zu, jedes Gericht wird vor den Augen der Schüler frisch auf den Teller gefüllt“, sagt der Küchenleiter der Klinik-Küche, Björn Witte. Das Klinik-Essen genießt bei Patienten und Personal einen hervorragenden Ruf, „wir möchten, dass die Schüler sich auf ihr Mittagessen freuen“, sagt die Geschäftsführerin der GVS (Großhansdorfer Versorgungs-Service), Susanne Quante. Die GVS ist eine 100-prozentige Tochterfirma der Lungen-Clinic und versorgt, neben Patienten und Personal, bereits die Kinder der Grundschule Wöhrendamm und einen Kindergarten in der Waldgemeinde.

Für Janhinnerk Voß ist nicht nur die Qualität der Mahlzeiten wichtig: „Das Essen für die Kinder und Jugendlichen kommt künftig aus dem Ort und wird nicht per Lieferwagen gebracht.“ Björn Witte freut sich auf die neue Herausforderung: „Wir können völlig unabhängig arbeiten, wir können uns die Lieferanten aussuchen und wir müssen nicht drei Wochen im Voraus planen.“ In der Schulmensa wird es täglich zwei Gerichte geben, zusätzlich werden Snacks und Zwischenmahlzeiten angeboten. Die Mensa ist ab spätestens 9 Uhr geöffnet und bis 14 Uhr besetzt, ein Mittagessen kostet 3,50 Euro. Die Mensa-Küche wird von Jörg Peters geführt, der Koch hat in Flensburg gelernt und arbeitete unter anderem auf einem Kreuzfahrschiff. Die Schulmensa besteht seit acht Jahren und hatte seitdem drei verschiedene Caterer.



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