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Klassenunterschied : Klarer Preußen-Sieg im Verfolgerduell

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der SV Preußen Reinfeld hat in der Fußball-Kreisliga den TSV Bargteheide im Topspiel mit 5:0 nach Hause geschickt. Damit zogen die Preußen am TSV vorbei. Tabellenführer bleibt der SSV Pölitz nach einem 3:2-Sieg über Türkspor Oldesloe.

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erstellt am 08.Okt.2013 | 08:00 Uhr

Überraschend deutlich hat der SV Preußen Reinfeld im Duell der Verfolger den TSV Bargteheide in die Schranken gewiesen. Mit 5:0 (5:0) setzten sich die Karpfenstädter durch und verdrängten durch den Heimerfolg die Weinroten in der Fußball-Kreisliga vom dritten Tabellenplatz. Spitzenreiter bleibt weiterhin der SSV Pölitz, der sich gegen Türkspor Oldesloe zu einem 3:2-Sieg mühte. Dichtester Verfolger der Pölitzer bleibt der SC Elmenhorst, der nach dem 1:1 gegen den SSC Hagen Ahrensburg II allerding nun bereits drei Zähler Rückstand auf den SSV aufweist.

 

Spiel der Woche:

Pr. Reinfeld – Bargteheide 5:0 (5:0)

Überraschend deutlich schickte der SV Preußen Reinfeld den TSV Bargteheide im Topspiel des zehnten Spieltages nach Hause. „Hundertprozentiger Wille war heute ausschlaggebend“, sagte Reinfelds Co-Trainer Christopher Naatz, nachdem der Sprung auf Tabellenplatz drei in der Fußball-Kreisliga perfekt gemacht war. Allerdings hatte Naatz auch etwas zu bemängeln: „Der Sieg hätte höher ausfallen müssen.“ Denn bereits zur Pause stand es 5:0, im zweiten Durchgang aber war weniger Bewegung im Spiel der Gastgeber, die letzte Entschlossenheit im Abschluss fehlte. Dass Reinfeld überhaupt so häufig in Richtung des Bargteheider Tores kam, lag auch an den Gästen. Die versteckten sich nicht, lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit den Preußen. „Das kam uns entgegen, dadurch ergaben sich für uns immer wieder Räume“, meinte Naatz, der aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Auftritt von Youngster Bastian Beth besonders hervorhob.

Tore: 1:0, 5:0 Florian Köpke (4., 36.), 2:0 Jan Radde (9.), 3:0 Jörn Segebarth (29.), 4:0 Jan Radde (32.).

 


SSV Pölitz – Türkspor Oldesloe 3:2 (1:1)

Dank eines „dreckigen Sieges“, wie es SSV-Sprecher Jens-Peter Ehrlich beschrieb, behauptete der SSV Pölitz die Tabellenführung. Über das Zustandekommen des Heimerfolges hätte Ehrlich allerdings am liebsten den Mantel des Schweigens gelegt. „Überheblich, ohne Biss, langsam und fahrig haben wir gespielt – erst gegen Ende der Partie wurde es besser“, so Ehrlich, dessen Team sich beim dreifachen Torschützen Nils Rodewald bedanken konnte, als Sieger vom Feld gegangen zu sein.

Tore: 1:0 Nils Rodewald (35., FE), 1:1 Bilal Abressi Toure (44.), 1:2 Gent Zeka (58.), 2:2 Rodewald (82., HE), 3:2 Rodewald (89.)

Rote Karte: Yasim Karanfil (35., wg. Notbremse).

 

SC Elmenhorst – SSC Hagen Ahrensburg II 1:1 (0:0)

„Hätte meine Mutter einen Millionär geheiratet, dann würde ich jetzt nicht hier auf dem Fußballplatz stehen“, witzelte Georg Jobmann, Trainer der Elmenhorster, um zu verdeutlichen, dass das Leben eben nicht im Konjunktiv stattfindet. Dennoch unterstrich der SCE-Coach nach dem Remis, dass durchaus ein Sieg drin gewesen wäre für seine Elf. „Allerdings haben wir heute gegen zwölf Mann gespielt, der Schiedsrichter hat uns in der ersten Halbzeit einen regulären Treffer von Christopher Löwenberg aus unerklärlichen Gründen aberkannt und uns zudem einen klaren Strafstoß verweigert“, berichtete Jobmann. Der SCE-Trainer verschwieg jedoch nicht, dass seine Elf dennoch als Sieger vom Platz hätte gehen können. Nachdem Lars Weltin die Gastgeber in Führung gebracht und Victor Janelt ausgeglichen hatte, bot sich Weltin vom Strafstoßpunkt aus die Möglichkeit zum 2:1. Doch der SCE-Angreifer scheiterte (70.), sodass sich seine Mannschaft mit einem Punkt begnügen musste. „Damit konnten wir Hagen auf Abstand halten – und wenn ich sehe, wie der Gegner sich über dieses Remis gefreut hat, dann werte ich das mal als ein Kompliment“, so Jobmann.


Tore: 1:0 Lars Weltin (46.), 1:1 Victor Janelt (65.).


Besond. Vork.: Weltin scheitert per Strafstoß an SSC-Keeper Matthias Kirchner (70.).

 

VfL Rethwisch – Bargfelder SV 0:2 (0:0)

70 Minuten lang waren die Bargfelder das aktivere, bessere Team und nahmen letztlich auch verdient die Punkte mit auf den Heimweg. „In der Schlussphase hatten wir durch Daniel Springborg und Lasse Brede zwar zwei gute Chancen, um vielleicht noch einen Punkt zu holen, aber unter dem Strich ist der BSV-Sieg verdient – zumal die Gäste noch einen Strafstoß verschossen haben“, bilanzierte VfL-Coach Carsten Chilla die Heimpleite.

Tore: 0:1 Carsten Rüder (51.), 0:2 Florian Kuhlmeier (70.).

Besond. Vork.: Rüder verschießt Foulelfmeter (15.).

 

FSG Südstormarn – TSV Zarpen 4:1 (3:0)

„Nach zuletzt schwierigen Wochen hoffe ich, dass wir uns nach diesem Sieg nun stabilisieren“, sagte FSG-Trainer Reiner Gösch, dessen Elf zunächst Glück hatte, gegen den Tabellenvorletzten nicht in Rückstand zu geraten. Erst nachdem die Gäste einen Strafstoß verschossen hatten, gelang es der FSG, die Partie zu kontrollieren. „Das war sehr ordentlich, Tempo und Kombinationen haben gepasst“, freute sich Gösch über das 3:0 zur Pause. Nach dem Seitenwechsel spulten die Gastgeber ihr Pensum souverän ab, ohne sich zu strecken – nach dem Motto: Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss.

Tore: 1:0 Sascha Bern (10.), 2:0 Christian Schuster (24.), 3:0 Bern (40.), 4:0 Bern (61.), 4:1 Tim Braun (65.).

Besond. Vork.: Christoph Edler scheitert per Foulelfmeter an FSG-Keeper Daniel Kersbaum.

 

SV Meddewade – Witzhaver SV 0:2 (0:2)

Benjamin Braun brachte die Gäste in Führung (13.). In der Folge vergab das Team von WSV-Trainer Wolfgang Spethmann einige Chance. In der 38. Minute machte es Sven Walter besser, erhöhte auf 2:0. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. In der zweiten Halbzeit aber haben wir noch vier Hochkaräter liegen gelassen“, ärgerte sich Spethmann über die verpasste Möglichkeit eines deutlicheren Sieges.

Tore: 0:1 Benjamin Braun (13.), 0:2 Sven Walter (38.).
Gelb-Rote Karte: Benjamin Bergmann (WSV, 88., wegen Meckerns).

 

TuS Hoisdorf – SV Hamberge 0:4 (0:2)

„Wir hatten einige Ausfälle, haben das aber kompensiert. Die Kameradschaft ist gut und man merkt, dass alle im Team wollen – so macht die Arbeit richtig Spaß“, freute sich SVH-Trainer Matthias Beeck. Bereits in der ersten Hälfte legten die Gäste den Grundstein zum späteren Sieg, der mit dem dritten Treffer kurz nach der Pause bereits perfekt war.

Tore: 0:1 Michael Dalinger (17.), 0:2 Timo Kutschke (36.), 0:3 Timo Kutschke (54.), 0:4 Michael Dalinger (75.).

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