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Stormarner Tageblatt

17. August 2017 | 06:15 Uhr

Trittau : Klare Sache für den Standort

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Im ehemaligen Russmeyer Autohaus tut sich was: Ausstellungen in den Autohallen, die Tankstelle soll wieder betrieben werden, und der Clean Park öffnet im Oktober.

Der Clean Park wird schon im Oktober wieder eröffnet. Das teilte Dominic Scheper mit, der gemeinsam mit seinem Vater Jens Scheper das Unternehmen La fenetre in der Audihalle des ehemaligen Russmeyer Autohauses etablieren will und auch den Clean Park betreiben wird.

Vor acht Wochen hatten die Schepers gemeinsam mit Robert Krüger von Krüger Insektenschutz und Investor Martin Röhrs die 11000 Quadratmeter des insolventen Autohauses gekauft. Die Firma Krüger und ihr Systemgeber „trittec“ werden die frühere VW-Halle zum Ausstellungsgelände machen, ihren Firmensitz aber in der Bürgermeister Hergenhan-Straße behalten. Familie Krüger will auch die Tankstelle wieder betreiben.

Die Firma La fenetre will in der früheren Audihalle zu den Fenstern und Türen auch Sonnenschutz vorstellen und einen Ausstellungsschwerpunkt auf barrierefreies Wohnen legen. „Am genauen Konzept arbeiten wir noch und die Ausstellungsstücke werden extra produziert“, berichtet Dominic Scheper. Die Aufräumarbeiten beginnen demnächst, im November soll eröffnet werden. Den Standort im Technologiepark geben die Schepers dann auf.

Der Clean Park ist zum Schutz vor Vandalismus bereits eingezäunt und wird in den nächsten Wochen grundsaniert. „Die Technik stammte noch aus den 90ern“, so Scheper. Neue Pumpen, Schläuche und Staubsauger kommen ebenso wie ein besonderes Angebot: die Fußmattenreinigungsmaschine.

Und das Gebäude bekommt einen neuen Anstrich. Die alten Münzen gelten dann zwar nicht mehr, aber Scheper kündigte zu dem Thema eine interessante Eröffnungsaktion an.

Bürgermeister Oliver Mesch und der Vorsitzende des Finanz- und Wirtschaftsausschusses, Peter Lange, zeigten sich erfreut über die neue Entwicklung: „Die Gemeinde ist froh, das Trittauer Firmen mit einem Konzept kommen und auch für den Ort handeln“, so Mesch, denn die neuen Besitzer hatten angekündigt, dass auch die GGT-Messe wieder dort stattfinden kann und sind auch offen für weitere Veranstaltungen.

„Wir wollen die Ausstellung so gestalten, dass wir flexibel sein können, denn wenn bei uns Veranstaltungen sind, ist das ja auch eine gute Werbung“, so Scheper. „Wir sind froh, dass das Geschäft am Ortseingang wiederbelebt wird. Die Industriebrache war kein schönes Aushängeschild“, sagt Peter Lange.

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