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Stormarner Tageblatt

20. Oktober 2017 | 02:38 Uhr

Siek : Kita und Feuerwehr in die Ortsmitte

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ein Standort für den Bauhof-Neubau wird noch gesucht.

von
erstellt am 16.Jun.2017 | 15:58 Uhr

Durchbruch bei der Standortsuche für Kindergarten und Feuerwehr in Siek: Der Bauausschuss verständigte sich auf den ehemaligen Nienhof, eine freie Fläche an der Hauptstraße gegenüber der Einmündung Hansdorfer Weg. Die Gemeindevertretung muss dem im Juli noch zustimmen, das dürfte aber eine Formsache sein, da der Beschluss im Ausschuss einvernehmlich erfolgte.

Die Kita platzt aus allen Nähten, und das Gerätehaus der Feuerwehr ist nicht mehr zeitgemäß. Lange hatten die Sieker nach einem Grundstück auch für den Bauhof gesucht. Platz genug gäbe es dafür vermutlich auf dem Gelände, der Standort kommt aber aus Lärmschutzgründen nicht in Frage, weil er an ein Wohngebiet grenzt. Wer der Neubau für den Bauhof entsteht, soll im nächsten Bauausschuss entscheiden werden, so Bürgermeister Arnold Trenner (SPD).

Er hatte für Bauhof und Feuerwehr lange das gemeindliche Grundstück neben Edeka bevorzugt. Allerdings war die Ortswehr dagegen, da dann Rettungszeiten für Meilsdorf nicht mehr einzuhalten gewesen wären. Auch die die CDU lehnte den Standort ab und schlug die Fläche Hinterm Dorf vor, wo auch die Kita gebaut werden könnte. Der den Acker gehörte allerdings ebensowenig der Gemeinde wie die Flächen zwischen Kirche und Friedhof, die ebenfalls lange im Gespräch waren. Bei den Verhandlungen mit dem Evangelischen Kirchengemeindeverband Hamburg-Ost war man aber nicht auf einen Nenner gekommen.

Derart in der Klemme hatte Siek einen Gutachter beauftragt, um mögliche Standorte zu bewerten. Sechs von 15 Grundstücken kamen in die engere Wahl, darunter auch der Nienhof. Das Gelände war eigentlich ausgeschlossen worden, weil man davon ausging, dass es sich um eine Ausgleichsfläche handelte. „Das war vor 35 Jahren“, erinnert sich Arnold Trenner.

Tatsächlich ist nur der westliche, spitz zulaufende Teil des Nienhof-Gelände Ausgleichsfläche für den B-Plan Nr. 14 gewesen. Großer Vorteil: Die gesamte Areal befindet es sich im Besitz der Gemeinde und muss nicht erst teuer erstanden werden. Nur einen B-Plan wie bei Edeka, wo man gleich hätte loslegen können, gibt es nicht. Im alten B-Plan Nr. 14 ist die Fläche als Extensiv-Grünland ausgewiesen. „Wir werden jetzt einen Planer beauftragen“, sagt Bürgermeister Trenner.

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