Kirche und Gemeinde erneuern Kita-Vertrag

Unterschrieben den neuen Vertrag: Jens Dittmers vom Kirchengemeinderat, Pastor Matthias Heitmann und Bürgermeister Walter Nussel (rechts).
Unterschrieben den neuen Vertrag: Jens Dittmers vom Kirchengemeinderat, Pastor Matthias Heitmann und Bürgermeister Walter Nussel (rechts).

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21. Mai 2014, 14:17 Uhr

Kirchengemeinde und politische Gemeinde erneuerten jetzt ihren Vertrag aus den 1990er Jahren, der anlässlich des Baus der Kita „An der Aue“ abgeschlossen wurde. Da die Kirche für die Gemeinde die Betreuung der Kinder übernimmt, hat sich Trittau an der Finanzierung und Unterhaltung der Kita beteiligt. Unter die Regelung fallen auch der Regenbogen- und der Waldkindergarten.

Der öffentlich-rechtliche Vertrag gilt rückwirkend ab 1. Januar 2013 mit einer zweijährlichen Kündigungsmöglichkeit. Eine durch Abschreibung erreichte Rücklage von 584 000 Euro soll jetzt für laufende Reparaturen genutzt werden. Das verschafft der politischen Gemeinde Liquidität von 40 000 Euro. Und auch die Kirche hat den Vorteil, dass jetzt keine Kirchensteuern mehr in den Betriebskostenzuschuss gehen. „Damit ist die Kirche anderen Trägern von Kindergärten gleichgestellt“, sagt Pastor Matthias Heitmann.

Die Neuordnung erfolgte unter anderem wegen der Umstellung der Kirche auf kaufmännische Buchhaltung, bei der auch das Vermögen berücksichtigt wird. Auch Politikern hatte missfallen, dass im alten System immer weiter Abschreibungen angesammelt wurden. „Jetzt sind alle zufrieden“, sagt Bürgermeister Walter Nussel, „es waren kooperative Verhandlungen.“ Das Vermögen soll bis zu einer Untergrenze von 100 000 Euro aufgebraucht werden. Dann werden wieder neue Rücklagen gebildet.

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