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Hintergrund : Kindertage – wie alles begann...

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Aus einer Reihe von Fachvorträgen zum Thema gewaltfreie Erziehung im Jahr 2000 ist ein Reigen fester Veranstaltungen geworden. Im Mittelpunkt stehen die Kinderrechte der Vereinten Nationen.

Mehr Kinderfreundlichkeit, mehr -gerechtigkeit in Stormarn – das sind die Hauptgründe, weshalb sich seit 13 Jahren immer wieder rund um den Weltkindertag im September viele Veranstalter an den Stormarner Kindertagen beteiligen.

2000 war der Kinderschutzbund Stormarn Partner einer bundesweiten Kampagne des Bundesjugendministeriums, um das neue Gesetz zur gewaltfreien Erziehung von Kindern (BGB § 1631) bekannt zu machen. Zusammen mit Vertretern anderer sozialer Träger und Gruppierungen veranstaltete der Kinderschutzbund mehrere Vorträge und Diskussionsrunden mit Dr. Jan Uwe Rogge zum Thema Gewaltfreie Erziehung. Bereits damals war man sich einig, dass es weitere Veranstaltungen geben muss. Daher wurden 2001 rund um den Weltkindertag am 20. September die ersten Stormarner Kindertage mit 16 Fachveranstaltungen zum Thema der gewaltfreien Erziehung unter der Koordination des Deutschen Kinderschutzbundes veranstaltet.

Schon im ersten Jahr formulierten die Veranstalter die Vision, dass die Kindertage zu einer festen Veranstaltungsreihe werden könnten. In dieser Zeit wurden auch auf Bundes- und Landesebene von den Regierungen Aktionspläne entwickelt, die die Umsetzung der UN-Kinderrechte vorantreiben sollten. Fortan sollten sich auch die Stormarner Kindertage daran ausrichten. Mittlerweile führen sowohl die Bundesregierung wie auch die Landesregierung die Aktionspläne nicht mehr fort.

Die Stormarner Kindertage sind in ihrer Bedeutung ständig gewachsen und werden mittlerweile auch weit über die Landesgrenzen Schleswig-Holsteins hinaus wahrgenommen.

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