Grosshansdorf : Kinderstadt öffnet ihre Türen

Johannes (10 ) und Jakob (13) haben ihre Stormark erhalten und freuen sich riesig auf die kommende Woche.
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Johannes (10 ) und Jakob (13) haben ihre Stormark erhalten und freuen sich riesig auf die kommende Woche.

250 Kinder leben und arbeiten in Stormini. Am Donnerstag kommt der Ministerpräsident.

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19. Juli 2015, 20:27 Uhr

Kinder an die Macht: Seit gestern hat sich die Kinderstadt Stormini mit Leben gefüllt. 250 Kinder im Alter zwischen neun und 13 Jahren werden auf dem Gelände des Emil-von-Behring-Gymnasiums eine Woche lang in „ihrer Stadt“ leben und arbeiten.

In diesem Jahr sind erstmals zehn Kinder aus Flüchtlingsfamilien dabei, unter anderem aus Afghanistan, Albanien, Serbien und Syrien. Schwerpunktthema von Stormini 2015 sind Kinderrechte. Dazu gehören das Recht auf Gesundheit, auf Spiel und Freizeit und Beteiligung, aber auch Schutz im Krieg und auf der Flucht.

In der Kinderstadt gibt es all das, was es in der Erwachsenenwelt auch gibt: Arbeitsplätze vom Apotheker über den Klempner bis zum Suchtberater, ein Parlament mit 28 Abgeordneten, einen Bürgermeister, der vom Volk gewählt wird. Und eine eigene Währung – die Stormark. Jedes Kind bekommt 35 Stormark, 15 davon müssen gleich an die Krankenkasse abgeführt werden – für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. In Stormini gibt es den Mindestlohn von 8,50 Stormark in der Stunde, viele unterschiedliche Arbeitsbereiche, ein Arbeitsamt und Freizeitmöglichkeiten mit und ohne Geld. Für Donnerstag hat sich Ministerpräsident Torsten Albig angesagt, einer der Schirmherren der Kinderstadt.

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