Bad Oldesloe : Keinerlei Denkverbote zur Kino-Rettung

Das Oho-Kino als dort noch Filme gezeigt wurden.
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Das Oho-Kino als dort noch Filme gezeigt wurden.

Bad Oldesloe auf Dauer ohne Kino – schwer vorstellbar. Auch Insolvenzverwalter Dr. Steffen Koch möchte es retten und hebt deshalb alle „Denkverbote“ auf.

Andreas Olbertz. von
03. Februar 2016, 15:15 Uhr

Das Oldesloer Kino befindet sich in der Insolvenz (wir berichteten). Kino-Betreiber Heinz Wittern sucht händeringend nach Ideen, wie die Lichtspiele weiter betrieben werden können. „Es gibt keinerlei Denkverbote“, betont auch eingesetzte Insolvenzverwalter Dr. Steffen Koch aus Hamburg: „Alles, was wirtschaftlich ist, ist möglich.“ Konkrete Aussagen kann er allerdings noch nicht machen. „Wir sind in vielfältigen Gesprächen mit allen Beteiligten, um eine Lösung zu finden“, so Koch: „Wir wollen alles probieren, dass es mit dem Kino weiter gehen kann.“ Rechtsanwalt Dr. Koch  ist in der Region kein Unbekannter: 2005 hat er in Bargteheide das Kleine Theater erfolgreich aus der Insolvenz geführt, indem er dort das Drei-Säulen-Modell installierte. Koch  war auch bei den Russmeyer Autohäusern Insolvenzverwalter. Die sind inzwischen allerdings abgewickelt. Es gab keine Rettung. 80 Mitarbeiter verloren Ende 2013 ihren Arbeitsplatz, die Immobilien in Trittau und Bargteheide sind mittlerweile verkauft.

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